Hohenloher Folklore als i-Tüpfelchen

Neues Spiel - gleiches Pech! Schon beim Dorfgärtenfest des Sonnenhofs 2011 durchkreuzte der Wettergott die engagierten Pläne und Vorbereitungen von Benjamin Irschik und seinem Organisationsteam.

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  • Micha Wagner spielt das Knopfakkordeon und Klaus Eberhard mit seiner Mandoline von der Band "Echt handgmacht". Fotos: Rainer Hasenmaier 1/2
    Micha Wagner spielt das Knopfakkordeon und Klaus Eberhard mit seiner Mandoline von der Band "Echt handgmacht". Fotos: Rainer Hasenmaier
  • Heike Munz vom Duo "Gützenbase" aus Heidelberg hier mit Gitarre. 2/2
    Heike Munz vom Duo "Gützenbase" aus Heidelberg hier mit Gitarre.
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Also gabs auch dieses Mal Livemusik im Café Pause und den Bücherflohmarkt in einem Raum nebenan, wo sich Bücherfreunde günstig mit Lesestoff eindecken konnten. Benjamin Irschik ist die Verbindung Literatur und Kunst beim Dorfgärtenfest wichtig, weshalb, wie letztes Jahr mit "My bubba an Mi", wieder interessante Livemusik geboten wurde. Den Anfang machte die Old-Boygroup "Echt handgmacht" aus dem Raum Crailsheim/Ellwangen mit dem Keyboarder Helmut Rief, dem Gitarristen Rainer Herold, Micha Wagner (Knopfakkordeon) und Klaus Herold (Mandoline), die seit über 20 Jahren zusammen unverstärkt irische, schottische und Hohenloher Folklore spielen, teils eigene Lieder, teils bekannte Klassiker in ihrer Fassung. Im Hauptberuf sind sie Lehrer, Krankenpfleger und Sozialarbeiter.

Ihre rund zehn Auftritte pro Jahr finden noch im privaten Bereich statt durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Neben ihrer perfekten Instrumentenbeherrschung ist ihr herrlicher mehrstimmiger Gesang beeindruckend und ihre Stärke, zum Beispiel bei "Tom Dooley". Stark und mit viel Beifall bedacht war der Country- und Western-Klassiker "Country Road".

Daneben wurden auch bekannte Schlager gekonnt serviert, wie Drafi Deutschers "Marmor, Stein und Eisen bricht" oder Cliff Richards "Rote Lippen soll man küssen", ebenso das bekannte "My Bonny is over the ocean" oder mit herrlichem mehrstimmigen Gesang und Akkordeon "Drunken sailor".

Bei "Mendocino" führte die Straße nach Gaildorf, fürs Häberlen Bier gabs die Hymne "Wer das braune Bier net mog" - die sympathischen vier Hohenloher hatten sicher neue Freunde gewonnen.

Seit knapp vier Jahren musiziert das Duo "Gützenbase", die beiden Lehramts-Studentinnen Heike Munz und Jule Neuwirth mit Gitarre, Melodica, Xylofon und Kazoo. Beide setzten interessante Akzente mit eigenen Liedern in bester Liedermacher-Tradition mit klaren ausdrucksstarken Stimmen, meist sehr romantisch, mit überwiegend persönlichen Themen oder nach einem französischen Kinderbuch.

Als Trommelersatz dienten den beiden Heidelbergerinnen mehrmals die Resonanzböden ihrer Gitarren. Auch sie überzeugten mit perfektem Gesang und Instrumentenbeherrschung, sodass das mittlerweile dritte Dorfgärtenfest wieder eine runde Sache wurde und sicher nicht das letzte war.

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