Höhere Einnahmen erwartet

In der letzten Sitzung in diesem Jahr stand neben der Vorberatung für den Haushalt 2018 auch der Betriebsplan für den Wald auf der Tagesordnung.

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Der Borkenkäfer ist auch im Gschwender Gemeindewald ein Problem. So wurden im Haushalt für das Jahr 2018 nun 2000 Euro für geeignete Schutzmaßnahmen eingestellt.  Foto: 

In Vertretung von Jens-Olaf Weiher von der Forst-Außenstelle Schwäbisch Gmünd referierte Gottlieb Zimmermann über die Planungen für den Gschwender Gemeindewald. Der Fachvortrag ging rückblickend darauf ein, dass für 2017 ein reduzierter Holzeinschlag vorgegeben war. Trotz weiterem Käferholzaufkommen verlief das Wirtschaftsjahr planmäßig. Vorsorglich wurden für das nächste Jahr 2000 Euro für Schutzmaßnahmen gegen den Borkenkäfer in die Planung eingestellt. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass durch die Bewirtschaftung des Gemeindewalds im Jahr 2018 ein Überschuss von 18 200 Euro zu erwarten ist.

Hallenbad bleibt Sorgenkind

Die Vorberatungen zur Haushaltssatzung und zum Haushaltsplan sowie zum Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Hallenbad nahmen viel Raum ein. Kämmerer Walter Werner verwies darauf, dass es ab 2019 ein neues kommunales Haushaltsrecht gebe, so dass die Planungsgrundlage für 2018 wohl die letzte mit dieser gewohnten Struktur sei.

Für das kommende Jahr sind im Verwaltungshaushalt Ausgaben in Höhe von 12,6 Millionen Euro veranschlagt. Während für 2017 im Gegenzug noch Steuereinkünfte von etwa 7,01 Millionen Euro erwartet werden, sind für 2018 fast 7,5 Millionen Euro angesetzt. Außerdem ergeben sich noch weitere kleinere Verbesserungen aus dem Finanzausgleich.

Das Gremium stellte fest, dass die Gemeinde im Rahmen der Sozialausgaben für Kinder vor dem Einschulungsalter pro Jahr insgesamt etwa 900 000 Euro ausgeben wird. Das „Wasserreich“ bleibt finanzielles Sorgenkind der Finanzverwaltung. Während der Rechnungsabschluss von 2016 noch ein Defizit von 538 518 Euro aufwies, hofft man, durch geeignete Optimierungsmaßnahmen im kommenden Jahr auf eine Reduzierung von 498 600 Euro zu kommen. Der Haushalt soll in der Gemeinderatssitzung vom 22. Januar  verabschiedet werden. Nach dem Rechnungsabschluss von 2016 ergab sich für den Ausgleich des Vermögenshaushalts noch ein Darlehensbedarf von 200 000 Euro. Das Gremium stimmte dem zinsgünstigsten Angebot der Mutlanger Bank einstimmig zu. Zustimmung erhielt auch die vorgeschlagene Erhöhung des Vermögens der Bürgerstiftung um 10 000 Euro durch die Gemeinde.

Aus dem Kreis der Gemeinderäte gab’s im Verlauf der Sitzung Fragen und thematische Anregungen zur Sicherheit von Leitplanken, zum Unfallschwerpunkt Marktplatzkreuzung und zum Erhalt von Fuß- und Wanderwegen im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde.

Teile des Archivs ziehen um

Bürgermeister Christoph Hald berichtete, dass es im nächsten Jahr durchgehend neue Stellenbewertungen in allen Gemeindeeinrichtungen geben wird. Außerdem würden die Akten des Gemeindearchivs aus der Zeit vor 1900 nach Kornwestheim verlagert, wo eine zuverlässige Archivierung gewährleistet sei. Für die Gemeinde würden keine Kosten entstehen.

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