Heilbronn bekommt neues Hotel

Auf Wunsch der Heilbronner Stadtverwaltung wird ein neues Hotel gebaut. Entstehen soll das Projekt mit 140 Betten im Stadtgarten.

|

Unter 15 eingereichten Arbeiten überzeugte der Entwurf der Berliner Architekten Aescht und Berthold die Jury vor allem durch die geschickte Verteilung des Bauvolumens auf dem Grundstück. Beson- ders hervorgehoben wird, dass der Neubau an der Moltkestraße ein angemessenes architektonisches Zeichen setzt, ohne sich jedoch vom Konzert- und Kongresszentrum Harmonie abzusetzen. Durch die sorgfältig gestaltete Verbindung zum Bestand wird das Hotel zum prägnanten Schlussstein des gesamten Kulturensembles, würdigt die Jury den Entwurf.

 Zugleich wurden Ideen für die Umgestaltung des Stadtgartens gewonnen, die sicherstellen, dass mit der neuen Adresse im Hotelangebot der Region ein Mehrwert für die Heilbronner Bürgerinnen und Bürger geschaffen wird.

„Wir sind unserem lange gehegten Wunsch, unser Konzert- und Kongresszentrum Harmonie durch ein erstklassiges Hotel zukunftsfähig zu machen, einen entscheidenden Schritt nähergekommen“, freut sich Oberbürgermeister Harry Mergel über das klare Votum der Fach- und Sachpreisrichter.

„Dankbar sind wir den Investoren Wolfgang Scheidtweiler und Marcel Küffner dafür, dass sie mit uns den Weg eines Ideen- und Realisierungswettbewerbs zum Bau eines Hotels im Anschluss an das Konzert- und Kongresszentrum Harmonie in der 4-Sterne-Plus-Kategorie mit rund 140 Zimmern beschritten haben. Davon profitieren wir alle“, so der Oberbürgermeister.

Insgesamt 16 renommierte Büros aus dem gesamten Bundesgebiet wurden zur Teilnahme am nichtoffenen Wettbewerb eingeladen, 15 von ihnen hatten ihre Unterlagen eingereicht. Insgesamt stehen 122 000 Euro als Preisgeld zur Verfügung.

Eine Fach- und Sachpreisjury hatte die besten Arbeiten ausgewählt. Für den Realisierungsteil Hotelbau sind dies neben dem Berliner Architektenbüro Aescht und Berthold, deren Siegerentwurf mit 28 000 Euro honoriert wird, das Büro Ackermann und Raff GmbH & Co. KG (Stuttgart) auf Platz 2, das Büro Wittfoht Architekten BDA (Stuttgart) auf Rang 3 und das Heilbronner Büro Mattes Riglewski Architekten auf Position 4. Deren Arbeiten werden mit 19 000 Euro (Platz 2), 13 000 Euro (Platz 3) und 10 000 Euro (Platz 4) vergütet.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Naturstromspeicher: In drei Wochen soll der erste Windstrom fließen

An den Windenergieanlagen des Gaildorfer Naturstromspeichers hat die Endmontage begonnen. Die Erdaushub-Transporte wurden vorerst gestoppt, ein neues Abfuhrkonzept wird vorbereitet. weiter lesen