Halbzeit im Geduldsspiel

Seit zwei Wochen läuft die Sanierung der B19 zwischen Kleinaltdorf und Ottendorf. Halbzeit, denn diese Bauarbeiten sind im Plan wie auch die Erneuerung der Wasserleitungen in Kleinaltdorf.

|

Wer derzeit von Ottendorf nach Gaildorf fahren möchte, muss viel Zeit einplanen. Statt der üblichen fünf Minuten können es auch 20 oder mehr werden, wenn man von Eutendorf kommend schon am Ortsschild von Gaildorf im Rückstau steht. Nur ganz selten geht es wie sonst fast durch bis zur Marktplatzkreuzung. Was kein Wunder ist: Der Verkehr, der sonst über die Seestraße bzw. die Bahnhofstraße fließt, der trifft hinter dem Gaildorfer Rathaus auf die aus Richtung Winzenweiler kommenden Fahrzeuge. Und das sind auch nicht gerade wenige. Hinzu kommt dann noch der "hausgemachte" Verkehr.

Wohl noch zwei Wochen werden die Gaildorfer und die Durchreisenden in den mitunter langen Staus auf die Geduldsprobe gestellt. Dann soll auch die Wasserleitung in Kleinaltdorf verlegt und auf der Straße bis nach Ottendorf der neue Fahrbahnbelag eingebaut sein.

"Wir sind im Zeitplan", so Markus Fürstenberger. Er ist Bauleiter für die B19. Obwohl im Bereich der Bushaltestelle von Kleinaltdorf auf einer Länge von etwa 140 Meter mehr als nur der Belang erneuert werden muss. Hier rutschen die Straße und der Gehweg ab, entsprechend tief muss gebaggert werden. Dennoch ist Fürstenberger zuversichtlich. "Wir werden im Zeitplan fertig." Wenn alles klappt, kann nächste Woche bereits die Tragschicht eingebaut werden. Dann fehlt nur noch die Deckschicht.

Der Einbau der neuen Wasserleitung in der Ortsdurchfahrt von Kleinaltdorf mit einer Länge von mehr als 450 Meter wurde am gestrigen Freitag weitgehend abgeschlossen. "Wir verlegen das Rohr im Spülbohrverfahren. Das ist günstiger als Baggern und geht schneller", so Bauleiter Matthias Strobel. Probleme gab es nur einmal, als der Bohrkopf auf Fels traf und abgelenkt wurde. Mit der Hauptleitung sei man im Plan, so Strobel. Und er ist zuversichtlich, dass eine Freigabe der Ortsdurchfahrt bis in zwei Wochen nicht an der Wasserleitung scheitern wird. Der Bauleiter schränkt allerdings ein, "die Hausanschlüsse werden bis dahin aber nicht alle fertig sein". Den Autofahrern dürfte das gleich sein.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Generation 60 plus ist dran

Jürgen Feller hat Druck gemacht: Im September hört er auf. Er hat Erfolg gehabt. Acht Mann übernehmen seine Arbeit im Bürgerbüro Gschwend. weiter lesen