Gschwend kann weiter wachsen: Baugebiet Seestraße freigegeben

Die Gemeinde Gschwend hat gestern Nachmittag das Baugebiet Seestraße mit einer kleinen Straßenhocketse für die Bebauung freigeben.

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Mit einer kleinen Straßenhocketse wurde gestern das Baugebiet Seestraße offiziell freigegeben.  Foto: 

Nach dreieinhalb Jahren – angefangen vom Aufstellungsbeschluss im Gemeinderat – und dem Abschluss der Erschließungsmaßnahmen konnte die Gemeinde Gschwend am Freitag das Baugebiet Seestraße für die Bebauung freigeben.

Interessierte Einwohner und Mitglieder des Gemeinderats ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, dem wohl letzten großen Freigabeakt von Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann beizuwohnen. Deren Amtszeit geht offiziell am kommenden Donnerstag zu Ende. Ihr war es daher auch ein Anliegen, die Erschließungsmaßnahme mit der Freigabe abzuschließen, um ihrem Nachfolger Christoph Hald eine geordnete Verwaltung übergeben zu können.

In dem neuen Baugebiet nordöstlich des Hauptortes können interessierte Häuslesbauer auf  zunächst 24 Bauplätzen ihren Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen. Weitere 45 Plätze kommen in einem weiteren Teilabschnitt hinzu, der bis Ende 2018 fertiggestellt sein soll.

Die Kosten für den aktuell erschlossenen Teil, der planungsrechtlich als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen ist, und in dem neben Wohngebäuden Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomiebetriebe sowie Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke zulässig sind,  betragen rund 900 000 Euro.

Nicht wenige Teilnehmer der kleinen Feier zeigten sich von der Lage des Baugebiets beeindruckt. Von dort reicht der Blick über den Hauptort bis hinüber zum Gschwender Hausberg, dem Gemeindeberg. Zusammen mit einer weiteren Erschließung des künftigen Baugebiets „Badsee“ kann die Gemeinde Gschwend über 100 Bauplätze in attraktiver Lage anbieten.

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