Grünes Licht für Bauherren

Routiniert und zielstrebig arbeitete der technische Ausschuss des Gemeinderats Gaildorf sechs Themen ab. Nach einer guten Stunde war alles geklärt.

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Gaildorf wächst. Nächstes Jahr wird das Baugebiet Wörlebach, Änderung VII“ erschlossen.  Foto: 

   Keine Probleme gab es bei fünf Bausachen im technischen Ausschuss. Er erteilte das gemeindliche Einvernehmen für folgende Bausachen: Einbau einer Garage und eines Abstellraumes/Lagers in eine bestehende Scheune in Spöck in der Limpurger Straße, Aufstockung eines Garagengebäudes und Einbau einer Wohnung in der Buchenstraße in Hägenau, Erstellung einer Dachgaube über einen bestehenden Dachbalkon in der Gerokstraße in Gaildorf, Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage im Untergeschoss in der Gustav-Werner-Straße in Ottendorf  und der Neubau eines Wohnhauses mit Garage im Sperberweg in Ottendorf.

Gesprächsbedarf gab es beim Vorhaben eines Grundstücksbesitzers In der Ebene in Ottendorf, der sein Grundstück zu den Nachbarn hin mit einem 1,60 Meter hohen Zaun einfrieden will. Zulässig zu Nachbarn sind Zäune nur bis zu einer Höhe von 1,50 Metern. Zur Straße sind lediglich Holzzäune und Laubgehölzer erlaubt. Der technische Ausschuss bewilligte die Bausache bei einer Gegenstimme, weil die direkt angrenzenden Nachbarn keine Einwände hatten und weil auf der  Straße keine Verkehrsbeeinträchtigung zu erwarten ist. Bei einer weiteren Bausache gab es ebenfalls Gesprächsbedarf: Auf östlicher Seite beim Gebäude Schillerstraße 1 in Gaildorf soll eine 24 Meter lange Lärmschutzwand errichtet werden. Nach dem Bebauungsplan ist eine Stützmauer und eine Lärmschutzwand entlang der östlichen Grenzlinie vorgesehen.

Die Lärmschutzelemente sind einseitig absorbierend aus Aluminium zwischen Stahlstützen verzinkt. Einschließlich Betonsockel beträgt die Höhe der Wand vier Meter. Im Bebauungsplan wurde die Ausführung dieser Wand nicht näher definiert, doch Axel Spix drängte darauf, beim gemeindlichen Einvernehmen darauf hinzuweisen, dass nicht die „billigste und hässlichste Ausführung“ realisiert wird. Die Zustimmung der angrenzenden Nachbarn sei aber notwendig, so Bürgermeister Frank Zimmermann.

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