Goldene Konfirmation in Ottendorf - Bekenntnis zum Glauben aufgefrischt

Wiedersehen macht Freude: In der Ottendorfer Martinskirche trafen sich jetzt 13 Jubilare, die vor 50 Jahren konfirmiert worden waren. Das Gotteshaus war wie in den 60er-Jahren geschmückt.

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Die 13 Konfirmierten von 1964 in der Ottendorfer Martinskirche.  Foto: 

Es war der 15. März 1964, als sich 17 Mädchen und Jungen zum evangelischen Glauben bekannten. Pfarrer Heinrich Lübke konfirmierte damals die jungen Leute und nahm sie damit in die Erwachsenengemeinde auf.

50 Jahre später gab es ein Wiedersehen. Die im Jahr 1964 Konfirmierten trafen sich jetzt in der Ottendorfer Martinskirche, um ihre goldene Konfirmation zu feiern. Mit dabei waren auch drei im Jahr 1963 Konfirmierte.

Damals wie heute war der Altarraum der Martinskirche mit einem Frühlingsstrauß und lilafarbenen Paramenten geschmückt. Bei der Feier des unvergesslichen Erlebnisses von vor einem halben Jahrhundert spielte der Posaunenchor Ottendorf/Eutendorf.

Pfarrerin Annette Imkampe verliest Namen aller Jubilare

Pfarrerin Annette Imkampe, die Elia aus dem Könige-Buch des Alten Testamentes in den Mittelpunkt ihrer Predigt stellte, erinnerte an die vergangenen 50 Jahre und nannte die Namen der Jubilare.

Auch Fritz Kircher und Willi Weber, die zusammen mit der Kirchenleitung die Feier organisiert hatten, blickten mit ihren Vorträgen in frühere Zeiten zurück. Sie dankten Pfarrerin Imkampe für die kirchliche Gestaltung der Feier. Der Konfirmandenunterricht fand damals, in den 1960er-Jahren, noch im alten Schulhaus statt.

Annette Imkampe und Kirchengemeinderat Karl-Heinz Vogelmann lasen den damals von Pfarrer Lübke ausgesuchten Denkspruch vor und überreichten in neuer Form. Dieser Spruch musste damals noch am Tag der Konfirmation, beim Gottesdienst am Nachmittag, der Gemeinde vorgetragen werden.

Jetzt, nach dem feierlichen Gottesdienst, unterhielten sich die Jubilare bei einem Ständerling vor dem Gotteshaus, das mittlerweile 531 Jahre auf dem Buckel hat. Die meisten der damaligen Konfirmanden haben ihrer näheren Heimat die Treue gehalten. Die weiteste Anreise hatte ein Jubilar aus der Nähe von Nürnberg. Außerdem gibt es immer wieder Klassentreffen und gemeinsame Ausflüge.

Nach dem Ständerling ging es für die Jubilare, mitsamt ihren Partnern, in das Ottendorfer Gasthaus der Familie Stettner. Dort stärkten sich die Teilnehmer des Treffens mit Speis und Trank. Der Festtag endete erst am späten Abend.

Die Namen der Jubilare
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