Gmünd - aber dann Mögglingen

Ostalb-Landrat Klaus Pavel und der Mögglinger Bürgermeister Ottmar Schweizer bringen dem neuen Verkehrsminister die Zusagen seines Amtsvorgängers zur Realisierung der Umgehung Mögglingen in Erinnerung.

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  • Landrat Klaus Pavel kämpft um die Realisierung der Ortsumfahrung Mögglingen. Foto: Königer 1/2
    Landrat Klaus Pavel kämpft um die Realisierung der Ortsumfahrung Mögglingen. Foto: Königer
  • Verkehrsminister Alexander Dobrindt wird an Versprechen seines Amtsvorgängers erinnert Foto: dpa 2/2
    Verkehrsminister Alexander Dobrindt wird an Versprechen seines Amtsvorgängers erinnert Foto: dpa
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Noch Ende November hat der damalige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bekräftigt, er könne sich eine baldige Realisierung der Umfahrung Mögglingen unabhängig von Prioritätenlisten vorstellen. Nach dem personellen Wechsel an der Ministeriumsspitze bringen Landrat Klaus Pavel und der Mögglinger Bürgermeister Ottmar Schweizer beim neuen Verkehrsminister Alexander Dobrindt die Maßnahme und die gemachten Zusagen in Erinnerung und bitten um ein rasches und klares Signal für die Umsetzung. Die B 29 sei die wichtigste Verkehrsachse des Ostalbkreises. Sie erfüllt eine großräumige Verbindungsfunktion zwischen der Metropolregion Stuttgart und dem Oberzentrum Augsburg. Dabei durchquert die B 29 den Ostalbkreis in seiner gesamten West-Ost-Ausdehnung vom Remstal bis zur bayerischen Landesgrenze. Für Bürger, Unternehmen und Pendler hat der reibungslose, beeinträchtigungsfreie und sichere Personen- und Warenverkehr auf dieser Hauptachse herausragende Bedeutung. Für die produktionsstarke und exportorientierte Wirtschaft des Ostalbkreises sei die verkehrliche Anbindung an überregionale, europäische und weltweite Absatz- und Beschaffungsmärkte existenziell. Aber auch die Nahversorgung, so Pavel und Schweizer in ihrem Schreiben, könne nur mit einer gut ausgebauten Infrastruktur bewältigt werden. Die Wirtschaftsregion Ostwürttemberg sei aufgrund der östlichen Randlage in Baden-Württemberg und an der Landesgrenze zu Bayern als Anlieger und Knotenpunkt wichtigster West-Ost- und Nord-Süd-Verbindungen auf eine leistungsfähige Einbindung in das Bundesstraßen- und Autobahnnetz angewiesen.

Neben der allgemeinen Waren- und Transitlogistik kennzeichneten die Unternehmensdichte im verarbeitenden Gewerbe ausgeprägte Zuliefer- und Absatzbeziehungen mit häufigen "just-in-time-Verkehren". So seien in Ostwürttemberg weit über 200 Unternehmen mit mehr als 30 000 Arbeitsplätzen direkte oder indirekte Zulieferer für die Herstellung von Pkw, Lkw, Nutz- und Spezialfahrzeugen. Auch die Mögg-linger benötigten eine Verkehrsentlastung. Die Ortsumfahrung Mögg-lingen wurde 1999 erstmals planfestgestellt. Dass die Ortsumgehung Mögglingen finanziert und begonnen werden kann, wenn die Ortsumgehung Schwäbisch Gmünd fertig gestellt ist, habe "Ihr Amtsvorgänger, Dr. Peter Ramsauer, mit Schreiben vom 9. Februar 2010 bestätigt", so Schweizer und Pavel an Verkehrsminister Dobrindt.

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