Gelungener Start und feuchtes Ende für Gaildorfer Frühlingsfest

Der erste Tag des Gaildorfer Frühlingsfests kann als voller Erfolg verbucht werden. Ungewöhnlich viele Besucher tummelten sich in Feierlaune auf dem Hallengelände. Doch dann wurde es ungemütlich.

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Ein Vergnügen für alle Teilnehmer: Autoscooter fahren - und möglichst alle anderen dabei ins Visier nehmen und feste rammen. Fotos: Alina Rehmann

Bei Sonnenschein und guter Musik herrschte am Freitagabend reger Betrieb auf dem Gaildorfer Frühlingsfest. Vor Fahrgeschäften, Losbude und Süßigkeitenstand bildeten sich kleine Schlangen, über mangelnden Zulauf konnte niemand klagen.

Für die jüngeren Kinder drehten sich die bunten Flugzeuge, Lastwagen und Pferde des Karussells unermüdlich im Kreis und zauberten vielen von ihnen ein Grinsen aufs Gesicht. Beim Loseziehen versuchte jeder, ungeachtet des Alters, sein Glück, und die Freude über einen Gewinn war immer wieder aufs Neue groß. Einige gaben der Versuchung nach, so lange zu ziehen, bis sie einen der Hauptgewinne ergattern konnten. Traditionell bestanden diese aus riesigen Stoffherzen, Teddybären und anderem Spielzeug. Außerordentlicher Beliebtheit erfreute sich der Autoscooter, der an diesem Abend ein Muss für nahezu alle Besucher zu sein schien. Nicht nur Kinder, sondern auch viele ältere Jugendliche und selbst Erwachsene genossen diesen Fahrspaß. Sie ließen es sich nicht nehmen, wenigstens eine Runde in den kleinen Autos zu drehen und freuten sich diebisch über jeden gelungenen Zusammenstoß. Besonders Massenkarambolagen sorgten für ordentlich Spaß und lautes Gelächter.

Einen empfindlichen Magen sollte man für die neueste Attraktion des Frühlingsfestes nicht haben. Für die abenteuerlustigen und geschwindigkeitserprobten Jugendlichen dagegen war das "Reggae" genau das Richtige.

Wer es ruhiger wollte, konnte sich gemütlich im Biergarten an allerlei Speisen und Getränken bedienen und den Abend entspannt ausklingen lassen. Gleichzeitig gab es auch die Möglichkeit, Dosen zu werfen oder eine Rose für die Kinder oder die Liebste zu schießen.

Unabhängig von ihrer Entscheidung hatten alle Gäste sichtlich Spaß und auch zu fortgeschrittener Stunde war das Hallengelände noch gut gefüllt. Leider bewahrheitete sich jedoch in den folgenden Tagen die berechtigte Sorge, dass das Frühlingsfest buchstäblich ins Wasser fallen könnte . . .

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