Gäste aus Indien begrüßt

Zwölf Austauschschüler aus Indien sind am Freitag in Gaildorf eingetroffen. Gestern wurden sie offiziell in der Schloss-Realschule begrüßt.

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Rund neuntausend Kilometer haben die zwölf Schülerinnen und Schüler der Indirapuram Public School in Neu Delhi in Indien mit ihrem Begleitlehrer Mohammad Javed Khan mit dem Flugzeug zurückgelegt. Am vergangenen Freitag landeten sie am Flughafen in Echterdingen, wo sie von ihren Gastfamilien bereits erwartet wurden.

Drei Wochen werden die sechs Jungen und sechs Mädchen nun in Deutschland verbringen, und was sie dort erwartet, das zeigte gestern bei der offiziellen Begrüßung in der Schloss-Realschule eine Dia-Show vom letzten Schüleraustausch, den die damaligen Gastgeber und jetzigen Zehntklässler zusammengestellt haben. Heidelberg steht auf dem Programm, das Freilandmuseum in Wackershofen, das Daimler Museum natürlich, Besuche in Ulm, in Konstanz am Bodensee und möglicherweise gehts auch wieder in eine Bäckerei oder gar ins Musical. Die letzten Besucher aus Neu Delhi hatten sich jedenfalls bei "Ich war noch niemals in New York" prächtig amüsiert.

Die Begrüßung - Gastgeber und Gäste verständigen sich auf englisch - übernahmen Dorothea Scheuermann, Gisela Knödler und Björn Münz, der den Schüler-Begrüßungschor auf der Gitarre begleitete. Als Gastgeschenk gabs bunt bedruckte Austausch-T-Shirts in Grün und Lila, die dermaßen frisch aus der Presse kamen, dass sie in den nächsten 14 Tagen allenfalls gelüftet, keinesfalls aber gewaschen werden dürfen, wie Dorothea Scheuermann betonte.

Es ist bereits die sechste Gruppe aus der Indirapuram Schule, die auf dem Weg des Schüleraustauschs an die Schloss-Realschule nach Gaildorf kommt; der Gegenbesuch wird im Herbst stattfinden. Die Schloss-Realschule ist bisher auch die einzige Realschule in ganz Baden-Württemberg, die Austausch-Beziehungen nach Indien pflegt. Möglich wurde dies nicht zuletzt durch die Unterstützung der Gaildorfer Bürgerstiftung.

Zwischenzeitlich hat man auch die ersten Erfahrungen und Kulturschocks verarbeitet, sodass der Austausch fast schon routiniert angegangen werden kann. Eine herzliche Gelassenheit bestimmt die Beziehungen zwischen den beiden Welten - dort die umtriebige, niemals schlafende Millionenstadt, hier das ländlich geprägte Gaildorf, wo man stundenlang im Wald spazieren kann und dabei kaum einem Menschen begegnet.

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