Ferienregion Kaisersbach gestärkt

Beim Schwaben-Park in Gmeinweiler ist ein neues Feriendorf eröffnet worden. Auch ein Spielplatz und eine Grillsstelle gehören zu dem neuen Angebot.

|
Mit Maskottchen: Bei herrlichem Sommerwetter wurde das Schwabendorf eröffnet. Links Pfarrer Eberhard Bauer, rechts Bürgermeisterin Katja Müller.  Foto: 

Die Hudelmaiers haben ein neues Geschäftsfeld entdeckt. Beim Schwaben-Park entstand in den letzten Monaten ein Schwaben-Dorf als Domizil für Feriengäste. Der Schwaben-Park hat letzten Donnerstag die Fertigstellung des eigenen Feriendorfes gefeiert. Pfarrer Eberhard Bauer von der evangelischen Kirchengemeinde Hellershof hat das Schwaben-Dorf gesegnet. Das Wichtigste beim Bauen sei das Fundament. Diese Aussage gelte auch für das Leben der Menschen überhaupt. „Unser Leben lang sind wir am Bauen.“ Der Schwaben-Park sei ein gutes Beispiel dafür. Jedes Jahr gebe es eine neue Attraktion, eine neue Bahn, ein neues Gebäude für eine Show und in diesem Jahr die neuen Blockhütten.

Sieben Monate Bauzeit

Fast eine Million Euro haben die beiden Geschäftsführer Thomas und Guido Hudelmaier in das Schwaben-Dorf investiert, das aus sechs Blockhäusern besteht. Nach sieben Monaten Bauzeit konnten am Donnerstag die ersten Übernachtungsgäste die Blockhäuser beziehen. Fürs Wochenende hat sich bereits eine Gruppe mit zehn Frauen angemeldet, die im Schwaben-Dorf in Gmeinweiler ihren Junggesellinnenabschied feiern wollen.

„Froh und glücklich“ ist die Kaisersbacher Bürgermeisterin Katja Müller über die Investition des Schwaben-Parks. Die Ferienregion werde dadurch gestärkt. Schon in früheren Jahren sei Kaisersbach ein beliebtes Ferienziel gewesen unter anderem mit Gästen, die aus Holland angereist sind. In den 80er Jahren habe der Bedarf abgenommen. In den letzten Monaten und Jahren sei die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten aber wieder angestiegen.

Auf rund 39 Quadratmetern gibt es eine kleine Küchenzeile (ohne Herd), einen Ess- und Wohnzimmerbereich sowie zwei Zimmer. Die Blockhäuser bieten Platz für bis zu sechs Schlafgäste. Im Elternzimmer befinden sich zwei Betten und im Kinderzimmer ein Doppelstockbett sowie ein Einzelbett. Bei Bedarf ist auch eine Aufbettung der Wohnzimmer-Couch möglich.

Ein Kurzurlaub im Schwaben-Dorf mit TV, WLAN, Terrasse, Dusche, WC, Heizung, Wasserkocher und Mikrowelle kostet 60 Euro pro Person, inklusive Frühstück. Die zweite Nacht kostet 40 Prozent weniger. Der Dorf-Charakter wird hergestellt durch einen Spielplatz sowie eine Grillstelle als zentraler Treffpunkt. Für den Bau der Holzhäuser wurde Weißtanne aus dem Welzheimer Wald verwendet. „Wir bekommen immer wieder Übernachtungsanfragen, daher haben wir uns für den Bau entschieden. Die Schaffung von park­eigenen Unterkünften ist ein weiterer Meilenstein“, erläutert Geschäftsführer Thomas Hudelmaier. Die Häuser können auch unabhängig von der Saison im Schwaben-Park angemietet werden. Sollte Bedarf bestehen, sei ein Ausbau der Übernachtungsmöglichkeiten nicht ausgeschlossen, erklärt der Schwaben-Park-Geschäftsführer Guido Hudelmaier.

Info Der Eintritt zum Schwaben-Park ist nicht im Übernachtungspreis enthalten. Zwei-Tages-Tickets können aber ermäßigt hinzugebucht werden. Wer bis zum 30. Juni seinen Urlaub bucht, bekommt die Tickets für den Schwaben-Park gratis. Weitere Infos und Anmeldung online auf www.schwabenpark.de/uebernachtung.

Heimisches Holz Die Blockhäuser im Schwaben-Dorf werden von der Firma Kanadische Blockhaus GmbH gebaut, einem Unternehmen aus Kaisersbach. Das Holz stammt aus dem Welzheimer Wald. Dicke Weißtannen-Holzstämme prägen das Erscheinungsbild. Neben den Ferienhäusern werden auf dem Gelände des Schwaben-Dorfs auch ein Spielplatz für Kinder und zwei Grillplätze zur gemeinsamen Nutzung aller Gäste gebaut. Das Urlaubsdorf besteht aus fünf regulären Blockhäusern. Zudem wird ein Musterhaus des Herstellers als barrierefreie Übernachtungsmöglichkeit umgebaut.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Ibis aus der Asche

Eigentlich wollte man nur sein Verhalten studieren. Dann stellte sich heraus, dass der vom Aussterben bedrohte Waldrapp ein Zugvogel ist, der den Weg nach Süden vergessen hat. Zu den Biologen, die das Fliegen lernten, um ihn zu führen, zählt der Fichtenberger Markus Unsöld. weiter lesen