FC Oberrot: Geldmangel, weniger Mitglieder und mitunter fehlendes Personal

Licht und Schatten liegen nahe beieinander beim FC Oberrot. Einerseits gibt der Verein in der Öffentlichkeit ein sehr positives Bild ab, andererseits fehlt es an Unterstützung, Mitarbeit und Geld.

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"Nur durch gute sportliche Leistungen können die Einnahmen erhöht werden", mahnte Kassier Manfred Dietrich bei der Generalversammlung des FC Oberrot. Der Sportbetrieb verschlinge wahnsinnig viel Geld. Oder das Fahrgeldkonzept. Die Zahl der Mitglieder sei auf 763 geschrumpft, weshalb es gelte, neue zu werben. Veranstaltungen und die Vereinsgaststätte könnten auch besser besucht sein.

Alle müssten mit am Rad drehen. Insgesamt aber sei er zufrieden, so der Kassenwart, der es mit Bilanzen in der Größenordnung einer Firma zu tun hat. Vier Ordner hätten er und sein Kollege Ralf Eisenmenger durchgeackert, sagte Kassenprüfer Ernst Scheuermann, und alles ordentlich vorgefunden. Die Entlastung des gesamten Vorstands erfolgte später einstimmig.

Mehr Aktive sollen sich für Nachwuchs engagieren

FCO-Chef Roland Bader blickt dennoch zuversichtlich in die Zukunft. Reges Leben und beachtenswerte Erfolge in den Sparten Fußball, Tischtennis, Turnen, Leichtathletik, Karate, Gesundheitssport und vielleicht bald Downhill-Radfahren - das sind die Posten auf der Haben-Seite. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müsste aber viel getan werden. Allen seinen Mitstreitern zollte Bader Dank. Auch der Gemeinde und dem FCO-Förderverein.

Der Sportbetrieb läuft rund beim FCO, wobei die Kapazität der Sportstätten kaum ausreichend ist. Ganze Heerscharen an Kindern betreuen Silvia Erfle und ihr Team. Außerdem wurden knapp 30 Sportabzeichen abgenommen. Jung ist noch die Abteilung Karate. Sie besser ins Licht zu rücken, darum bat Dusan Spirov. Von regen Aktivitäten unter dem Dach der Turnabteilung berichtete Isolde Kamptmann. Gymnastik, Volleyball oder Step-Aerobic wird in verschiedenen Gruppen angeboten. Von einem Luxusproblem sprach Tischtennis-Abteilungsleiter Daniel Böhm. Bei zeitweise bis zu 45 Kindern sei bei den Trainern die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Ähnlich sieht es beim Jugendfußball aus. "Zu wenig Personal", monierte Jugendleiter Edgar Noller. Mehr Aktive sollten bereit sein, Nachwuchsarbeit zu leisten, regte sein Vorgänger Joachim Steinle an. Alle Kräfte seien gefordert, um den Fußball-Spielbetrieb langfristig zu sichern. Froh sind die Aktiven, dass zumindest die 1. Mannschaft den Klassenerhalt geschafft hat, während die zweite Mannschaft und die Reserve noch daran arbeiten. Die AH, sagte Martin Kees, sei gern gesehener Gast bei Turnieren und bringe sich - wie beim Bau des neuen Fangzauns am Sportplatz - mit Zeit und Herzblut ein.

Ein Neuer, zwei Abgänge und viele Wiedergewählte

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