Familienfreundliche Stadt

Es bleibt nicht bei der Absichtserklärung im Masterplan. Die Gaildorfer wollen tatsächlich eine kinder- und familienfreundlichere Stadt. Bis zu den Sommerferien soll ein entsprechendes Konzept vorliegen.

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    Mütter formulieren ihre Wünsche zur Kinderbetreuung. Fotos: Cornelia Kaufhold
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    Gemeinderäte, Erzieherinnen, kirchliche Träger, Verwaltungsangestellte und Schulleiter diskutieren (von oben).
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Ein Familienzentrum wollen sie alle, ein Haus, in dem sich Eltern von Fachleuten beraten lassen können, in dem sie sich gegenseitig unterstützen - und das auch generationenübergreifend. Eltern, Erzieherinnen, die Träger der Kindergärten, Schulleiterinnen, Verwaltungsleute und Gemeinderäte sehen auch viele gemeinsame Stärken, etwa das vielfältige und dezentrale Betreuungsangebot, hochqualifiziertes und ebenso motiviertes Personal, gut ausgestattete Schulen und Sportplätze, gute Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Schulen, engagierte Eltern und Vereine sowie ein attraktives Freizeitangebot. Dass diese Stärken verbesserungswürdig sind, ergab das Diskussionsergebnis der jeweiligen Gruppe über bestehenden Handlungsbedarf am Donnerstagabend im Wurmbrandsaal. Klara Engl-Rezbach vom Büro Planung und Beratung aus Ravensburg fasste die Ergebnisse zusammen. Die Diplomsozialpädagogin mit betriebswirtschaftlicher Zusatzausbildung wird die Gaildorfer dabei professionell unterstützen, die Kinderbetreuung weiterzuentwickeln und das Familienzentrum zu konzeptionieren.

Verbesserungswürdig erscheint Eltern, Erzieherinnen wie den Schulleiterinnen das Spielplatzangebot. Auch bei den Öffnungszeiten der Kindergärten müsse nachgebessert werden. Ein Abenteuerspielplatz, ein Niedrigseilgarten, im Winter eine Eisbahn - die Gemeinderäte sind um Ideen für ein attraktiveres Freizeitangebot nicht verlegen. Mehrfach wird der Wunsch geäußert, schwächere Familien und Senioren mehr einzubinden und Kinder und Familien mit Migrationshintergrund besser zu unterstützen. Ein Thema ist zudem die Verkehrssituation am Schulzentrum. Die Verwaltungsleute wünschen sich einen festen Ansprechpartner für Familien und explizit eine stärkere Einbindung der Senioren.

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