Eutendorfer Ortschaftsräte verpflichtet

Wie wichtig den Eutendorfern der Ortschaftsrat ist, zeigt die Wahlbeteiligung von 60 Prozent. Sie und die Bilanz der jetzt endenden Legislaturperiode motivieren das Gremium. Weiter gehts mit zwei Neuen.

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Als "außerordentlich gut" bezeichnet Bürgermeister Ulrich Bartenbach die Zusammenarbeit im Ortschaftsrat Eutendorf. Die Atmosphäre schlägt sich in der Bilanz nieder, die Ortsvorsteher Jürgen Jäckel in der letzten Sitzung der jetzt endenden Legislaturperiode am Montagabend zog. Unter den 145 Bausachen, die während der 33 Sitzungen behandelt wurden, befanden sich etliche Baugesuche. Eutendorf ist entsprechend gewachsen und in Großaltdorf der sechste Bauabschnitt der Wörlebach-Siedlung erschlossen und wird zügig bebaut.

Unter den 184 behandelten Tagesordnungspunkten befanden sich Kleinigkeiten und große Projekte wie der Dorfplatz mit der zentralen Bushaltestelle und dem Brunnen in Eutendorf. Dass die Bürger das Brunnenmodell selbst ausgewählt haben, bezeichnete Jäckel als einmalig. Einmalig ist auch, dass sie die Hälfte der Kosten tragen. Nebenbei bereichern sie mit dem Brunnenfest und der Brunnenweihnacht das Dorfleben. Die Kläranlage in Kleinaltdorf wurde saniert, die Hohbühlschule, die Hohbühlhalle und die Hausmeisterwohnung, das Rathaus in Eutendorf und im Friedhof fünf neue Wege angelegt. Jäckel kündigte an, dass in den nächsten Sitzungen die Überdachung und Sanierung des Friedhofvorplatzes zur Diskussion steht.

Als unerledigte Hausaufgabe nannte er die Sanierung der Waldheckenstraße. Ihre Gestaltung soll demnächst Thema werden, damit das Verbandsbauamt in die Planung gehen kann, bemerkte Jäckel süffisant. Vor fünf Jahren sei den Eutendorfern die Straßensanierung bereits versprochen worden. "Ich hoffe und wünsche, dass ich in fünf Jahren nicht wieder das Gleiche sagen muss", sagte er. Zum Ende des Legislaturperiode verabschiedete der Ortsvorsteher Frank Schock, der als Nachrücker bereitsteht, und Ralf Schweda, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Neu im Gremium sind Gerhard Kunz und Rainer Hägele.

In geheimer Wahl wurde Jürgen Jäckel einstimmig als Ortsvorsteher wiedergewählt. Er sei couragiert, engagiert und noch formbar, meinte Werner Ellinger, der als Jäckels Stellvertreter bestätigt wurde. Er selbst gehört dem Gremium seit 25 Jahren an, Bernhard Weller seit 20 Jahren. Bürgermeister Ulrich Bartenbach dankte den Räten für ihr Engagement.

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