Eutendorfer Feuerwehr: 49 aktive Kameraden im Einsatz

Personell ist die Eutendorfer Feuerwehr mit 49 aktiven Kameraden bestens aufgestellt. Doch bei der Einsatzbereitschaft klemmt es tagsüber auch dort, wie Abteilungskommandant Jürgen Dahner erklärte.

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  • Ein gutes Zeichen: Zahlreiche Mannschaftsmitglieder zeichnete Abteilungskommandant Jürgen Dahner (links) für regelmäßigen Dienstbesuch aus. 1/2
    Ein gutes Zeichen: Zahlreiche Mannschaftsmitglieder zeichnete Abteilungskommandant Jürgen Dahner (links) für regelmäßigen Dienstbesuch aus.
  • Die neue Führungsspitze der Eutendorfer Feuerwehr eingerahmt von Ortsvorsteher Jürgen Jäckel (links), Stadtbrandmeister Stefan Dwornitzak (rechts) und Bürgermeister Ulrich Bartenbach (2. v. rechts): Abteilungskommandant Jürgen Dahner (von links), stellvertretender Kommandant Jürgen Hägele, Ausschussmitglied Daniel Horcher und stellvertretender Kommandant Ulf Schmidt. Fotos: Hans Buchhofer 2/2
    Die neue Führungsspitze der Eutendorfer Feuerwehr eingerahmt von Ortsvorsteher Jürgen Jäckel (links), Stadtbrandmeister Stefan Dwornitzak (rechts) und Bürgermeister Ulrich Bartenbach (2. v. rechts): Abteilungskommandant Jürgen Dahner (von links), stellvertretender Kommandant Jürgen Hägele, Ausschussmitglied Daniel Horcher und stellvertretender Kommandant Ulf Schmidt. Fotos: Hans Buchhofer
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Jürgen Dahner bestätigte bei der Hauptversammlung der Abteilung im voll besetzten Saal des Gasthaus Rose in Eutendorf: Der Brandschutzbedarfsplan der Feuerwehr Gaildorf, der vom Gemeinderat bereits abgesegnet worden sei, sei der richtige Weg, um die Gaildorfer Feuerwehr für die Zukunft fit zu machen. Zwei Standorte seien in Gaildorf vorgesehen, um den Gaildorfern den notwendigen Schutz zu gewährleisten. Bis zur Umsetzung werden die vier Gaildorfer Abteilungen ihre verantwortungsvollen Aufgaben mit gewohnter professioneller Einsatzbereitschaft ausüben.

Die gemeinsamen Übungsdienste und auch die kameradschaftlichen Aktivitäten seien bereits die ersten Schritte zu einer Konzentration der Gaildorfer Feuerwehr. Nicht gegeneinander, sondern miteinander werde die Feuerwehr ihre Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung wahrnehmen können, so Dahner.

Derzeit sei die Abteilung mit fünf Zugführern, elf Gruppenführern, 31 Maschinisten und 31 Atemschutzgeräteträgern gut aufgestellt. Die Einsätze im Jahr 2013 hielten sich in Grenzen: Vier Brände, drei technische Hilfeleistungen und fünf andere Einsätze waren zu bewältigen. Hinzu kamen noch die Einsätze einzelner Kameraden mit dem Absturzsicherungs- und dem Kriseninterventionsteam.

Da tagsüber immer weniger Kameraden verfügbar seien, forderte der Abteilungskommandant seinen Bürgermeister Ulrich Bartenbach dazu auf, dass er prüfe, ob nicht bei der Stadt Beschäftigte zunehmend zum Einsatz kommen können. Zu den Einsätzen kamen im vergangenen Jahr noch 40 Übungsdienste hinzu, die teilweise mit den anderen Abteilungen durchgeführt wurden, die den Zusammenhalt in der Gesamtwehr stärkten. Übungen seien unverzichtbar, denn im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, und das gehe ohne Übungen nicht.

Folgende Kameraden haben sich erfolgreich weitergebildet: Tobias Hägele (Grundausbildung, Sprechfunker), Roman Spantig (Atemschutzgeräteträger), Benjamin Wirth, Roman Spantig (Sanitätshelferlehrgang). Michael und Roman Spantig absolvierten noch ein Übungswochende in Stetten am kalten Markt.

Bürgermeister Ulrich Bartenbach beteuerte bei der Versammlung, den Brandschutzbedarfsplan Schritt für Schritt umzusetzen. Doch es sei noch ein langer Weg. Die Stadt werde auch in Zukunft ihren Aufgaben nachkommen, um die Ausrüstung der Wehren auf einem modernen Standard zu halten. Der Eutendorfer Wehr bescheinigte er, ein unverzichtbarer Bestandteil im Sicherheitskonzept der Stadt zu sein. Auch Ortsvorsteher Jürgen Jäckel bescheinigt der Wehr gute Arbeit, die Respekt und Anerkennung verdiene.

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