Erste Baustelle im Fichtenberger Baugebiet Waldeck - Zweiter Bauantrag liegt vor

Voll erschlossen, beste Lage: Seit Juni letzten Jahres steht das Fichtenberger Baugebiet Waldeck zur Verfügung. Nun wird dort das erste Haus gebaut.

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Baubeginn im Baugebiet Waldeck in Fichtenberg. Erste Baustelle  Foto: 

Die L 1050 sieht man nicht vom Fichtenberger Waldeck aus. Sie führt zwar unmittelbar an dem neuen Baugebiet vorbei in Richtung Hausen, wegen des Lärmschutzwalles aber nimmt man sie kaum wahr. Stattdessen gibt’s schöne Aussichten: auf die Schanz und den Höhenzug westlich von Fichtenberg und auf die Stöckenhofer Sägemühle auf der anderen Seite der Rotaue. An der nordwestlichsten Ecke des neuen Baugebietes ist jetzt die erste Baugrube ausgehoben worden. Einen zweiten Bauantrag hat der Gemeinderat kürzlich im Kenntnisgabeverfahren vorgelegt bekommen. Wann dieser Bauherr den Bagger bestelle, wisse man nicht, sagt Bürgermeister Roland Miola.

Man hat’s nicht eilig mit diesem Baugebiet, für dessen Erschließung die Gemeinde mit 1,7 Millionen Euro in Vorleistung gegangen ist. Ohne dafür Schulden zu machen, wohlgemerkt – angesichts der Zinssituation dürfte das gut investiertes Geld sein. 42 Bauplätze stehen nun zur Verfügung, die, wie bereits berichtet,  peu a peu verkauft werden sollen.

Der Bauherr, der bereits begonnen hat, kommt laut Miola aus dem Großraum Stuttgart, die anderen fünf Bauplätze, die bisher veräußert werden konnten, gehen jeweils hälftig an Einheimische und Auswärtige. Waldeck mit den beiden neuen Straßen „Im Hoffeld“ und „Buchenweg“ ist die vorletzte Bauflächen-Reserve von Fichtenberg. Danach kann nur noch das Baugebiet Auchthalde am Fuß des Viechbergs zwischen Mittelrot und Fichtenberg erschlossen werden. Der jährliche Bedarf beläuft sich in Fichtenberg auf sieben bis acht Bauplätze.

Da sich unmittelbar oberhalb des Baugebietes ein privater Wirtschaftswald befindet, musste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung auch mit der Holzabfuhr beschäftigen. Die Optionen sind allerdings begrenzt. Eine Zufahrt im Außenbereich zu schaffen ist nicht möglich, weil die dafür notwendigen Flächen nicht zur Verfügung stehen. Der Gemeinderat hat deshalb dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, die Abfuhr über die Straße „Im Waldeck“ zu ermöglichen.

Sie liegt, anders als der Name vermuten lässt, nicht im neuen Baugebiet, sondern im Westbereich der Dentelbergsiedlung. Der Erschließungsaufwand hält sich in Grenzen. Lediglich ein kleines Bachbett muss passierbar gemacht werden. Dies soll durch Betonrohre möglich gemacht werden. Wie oft dort Holztransporte entlangrollen werden, ist nicht bekannt.

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