Einstimmig für Downhillstrecke

Nach der Vertagung im Juni beriet der Oberroter Gemeinderat nun erneut über das Thema Downhillstrecke. Am Ende sagten die Ratsmitglieder geschlossen "Ja" zu der neuen sportlichen Attraktion im Rottal.

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In Oberrot kann künftig legal Downhillsport betrieben werden. Der Gemeinderat gab für ein derartiges Projekt am Montag grünes Licht.  Foto: 

Die Gemeinde Oberrot überlässt dem FC Oberrot kommunalen Grund für die künftige radsportliche Nutzung. Der Verein hat seinerseits angekündigt, eine neue Abteilung für seine "Downhiller" zu schaffen. Die künftige Nutzung soll komplett vom Sportverein kontrolliert und koordiniert werden. Den Oberroter Ratsmitgliedern ist es wichtig, dass die Kommune "weder Probleme noch Kosten oder ein Haftungsproblem" fürchten muss, fasste Rudolf Heizenreder die Forderung des Gremiums nochmals zusammen. Bürgermeister Daniel Bullinger verwies in diesem Zusammenhang auf den bereits mit den Unterlagen für die Sitzung im Juni verschickten Vertragsentwurf.

In der Sitzung am Montagabend meldete sich auch der Jagdpächter zu Wort, dessen Revier im Bereich der neuen Downhillstrecke liegt. "Wir sind mit der ganzen Sache nicht glücklich, aber wir möchten die Strecke nicht verhindern. Wenn die Jungen geordnet durch den Wald fahren möchten, sollen sie das tun", so die Einschätzung und der Wunsch des Waidmannes.

Generell soll mit der Ausweisung der Downhillstrecke wildes Biken verhindert und die Bergab-Fahr-Aktivitäten auf einen bestimmten Bereich konzentriert werden. So siehts auch der Bürgermeister: Grundsätzlich, so Daniel Bullinger, sei es das "Ansinnen" der Gemeinde, die "illegale Sache wegzubekommen". Der Jagdpächter freut sich zwar, dass die Downhillstrecke jagdbares Gebiet bleibt. Gleichzeitig äußerte er sich aber besorgt, dass die sportliche Nutzung "ausstrahlen" könnte. Dann werde es Sache des FC Oberrot sein, diese "Beunruhigung" zu verhindern. Die Gemeindeverwaltung möchte die Zufahrt zur Downhillstrecke regeln und die alte Kläranlage als Parkplatz ausweisen.

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