Netzausbau: Die weißen Flecken werden kleiner

Landrat Klaus Pavel hat in Stuttgart aus der Hand von Minister Thomas Strobl neue Förderbescheide für den Ausbau des schnellen Internets im ländlichen Raum erhalten. Auch für Projekte in Aalen gab es Geld.

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Kürzlich übergab Digitalisierungsminister Thomas Strobl in Stuttgart Förderbescheide für schnelles Internet. Der Ostalbkreis sowie die Städte Aalen, Bopfingen und Oberkochen erhielten eine Landesförderung, sodass sich beim Breitbandausbau Stück für Stück die weißen Flecken schließen.

„Dort, wo die privaten Telekommunikationsunternehmen kein schnelles Internet ausbauen oder betreiben, bezuschusst das Land die Planung und den Aufbau kommunaler Netzinfrastrukturen. Damit tragen wir entscheidend zur Standortqualität bei“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl an anlässlich der Übergabe von 72 Breitbandförderbescheiden in Höhe von  insgesamt 12,3 Millionen Euro für 30 Breitbandprojekte. „Wir investieren in den Aufbau digitaler Hochleistungsnetze und damit in die Zukunft unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Der Breitbandausbau ist entscheidend dafür, wie erfolgreich sich die Digitalisierungsstrategie des Landes insgesamt umsetzen lässt – und dafür, wie sich Baden-Württemberg im internationalen Standortwettbewerb behauptet“, so Strobl. Weiter verwies der Minister darauf, dass bei jedem dritten Antrag das Verlegen der digitalen Infrastruktur mit örtlichen Tiefbauarbeiten koordiniert werde, wodurch die Kommunen bis zu 30 Prozent bei den Tiefbauinvestitionen sparen würden.

Landrat Klaus Pavel konnte von Strobl einen Förderbescheid über rund 162.000 Euro in Empfang nehmen. Damit soll der Neubau von Backbone-Trassen im Bereich von Pfersbach und Heuchlingen realisiert werden. Neben der Förderung des digitalen Rückgrates erhielt die Stadt Aalen eine Förderung von rund 47.000 Euro für die Anbindung und Vernetzung von Schulstandorten und der Volkshochschule. Die Stadt Bopfingen wurde mit rund 85.000 Euro gefördert für die Anschubfinanzierung des Betreibers NetCom BW in Aufhausen und die Verlegung einer Gasleitung zwischen Baldern und Zöbingen. Rund 806.000 Euro gingen an die Stadt Oberkochen für die Anbindung von vier Schulen im Stadtgebiet und für den Aufbau eines Höchstgeschwindigkeitsnetzes im Gewerbegebiet. Mit einer kreisweiten Breitband-Netzplanung hat der Ostalbkreis in den Jahren 2014 und 2015 die Grundlage für den jetzigen Ausbau gelegt. Von dieser Planung „aus einem Guss“ profitieren nun neben dem Landkreis auch die Städte und Gemeinden im Ostalbkreis, da diese für den Ausbau der Gemeindenetze ebenfalls Förderanträge beim Land stellen können.

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