Die Eröffnungstage sind in Planung

Ab 1. Oktober führt Petra Bauer die Gaststätte am Diebach-Stausee in Fichtenberg.

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Am 16. August hat er letztmals geöffnet, zum 31. August läuft der Pachtvertrag mit Christoph Bärtle aus. Er wird sich beruflich in eine andere Richtung orientieren, bleibt der Gemeinde Fichtenberg jedoch verbunden. Am 1. Oktober übernimmt Petra Bauer das Ruder im „Seestüble“. Sie wohnt in Fichtenberg und ist im Gastronomie-Bereich keine Unbekannte. Seit diesem Jahr betreibt sie den Kiosk im Gaildorfer Mineral­freibad und auch den im Freibad in Murrhardt.

Das „Seestüble“ am Stausee soll ein weiteres berufliches Standbein werden. So könne sie das Team, das in den Sommermonaten mit ihr zusammenarbeitet, auch über die kalte Jahreszeit hinweg beschäftigen, sagt Petra Bauer. Das Lokal kenne sie seit Schulzeiten, und irgendwie sei es ihr auch ans Herz gewachsen. Sie hat viel vor und steckt bereits mitten drin in den Planungen für die Eröffnungstage.

Besondere Beziehung

Der Pachtvertrag ist unterzeichnet. Zu diesem Zweck trafen sich die neue Wirtin, Bürgermeister Roland Miola als Vorsitzender der Bürgerstiftung Fichtenberg und Dr. Thomas Weiler als Mitglied des Stiftungsrats am Donnerstagabend vor Ort.

Als Vorsitzender der Gartenfreunde Fichtenberg hat letzterer eine besondere Beziehung zum Seestüble. Er habe jeden Stein zwei Mal in der Hand gehabt, erzählt Thomas Weiler, nachdem es im Jahr 2003 durch einen Brand zerstört und unter der Regie der Gartenfreunde wieder aufgebaut wurde. m Jahr 2008 übertrug der Verein sein Vereinsheim der Fichtenberger Bürgerstiftung, allerdings mit genau festgelegten Richtlinien.

Als Mitte der siebziger Jahre der Diebach-Stausee angelegt worden war, hatten sich auch die Gartenfreunde mit ihrem ersten Seestüble hier niedergelassen. Seine Blütezeit erlebte die Gaststätte  als Pizzeria, in der Fernando „wie der Teufel kochte“.

Dass die Gastronomie in dieser idyllischen Umgebung Potential hat, davon sind alle Beteiligten überzeugt. Vier Bewerbungen habe man vorliegen gehabt, sagt Roland Miola, sich letztlich aber einstimmig für Petra Bauer entschieden. Sie sei  hier bekannt, und ihr Konzept stimmig. Man wisse um die besondere Lage der Gaststätte, und dass es eben nicht nur den Sommerbetrieb inklusive Kiosk, sondern zwei Halbzeiten gebe. Der Stiftungsvorstand sieht aber gute Chancen, dass sich der Zulauf aus der Umgebung erschließen lässt.

Das Lokal bietet im Gastraum 40, im Nebenzimmer 20 und auf der Terrasse mit herrlicher Aussicht weitere 50 bis 70 Sitzplätze. Es eignet sich fürs sonntägliche Mittagessen oder einen Nachmittags-Kaffee ebenso wie für Geburtstage und andere Feierlichkeiten. Die Küche wird auf regionale Speisen bis hin zu Balkan-Spezialitäten ausgerichtet sein.

Neueröffnung Hotel Rosenbühl Fichtenberg soll die einstige Gaststätte Hirsch in der Hirschgasse künftig heißen. Das Gebäude, dessen genaues Alter nicht bekannt ist, wurde von Semir Sürmelioglu übernommen und wird nun ausgebaut. Einen Bebauungsplan gibt es nicht. Wegen der Zufahrten, der Stellplätze und der Feuerschutzmaßnahmen gibt es aber Einwände von Anwohnern.

Innen Auf Anfrage der RUNDSCHAU hat das Baurechtsamt im Landratsamt nun die relevanten Daten genannt. Danach sind  keine wesentlichen Veränderungen in der Baustubstanz des Hirschen vorgesehen. In dem Gebäude, in dem Sürmelioglu auch ein Grillrestaurant und ein Raucherlokal betreiben möchte, werden vier Wohnungen renoviert und für den Hotelbetrieb fünf Fremdenzimmer eingerichtet.

Außen Hinter dem Gebäude sollen sechs Stellplätze ausgewiesen werden, vor dem Gebäude wird von fünf auf sieben Stellplätze aufgestockt. Die Zufahrt, etwa für Rettungsfahrzeuge, bleibt gewährleistet. Einem Nachbar, der wegen des Anbaus einer Feuertreppe in Richtung seines Grundstücks protestiert hatte, kommt man entgegen. Die Feuertreppe wird nach vorne verlegt. rif  

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