DEBATTE: Trend kontra Vernunft?

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Der Oberroter Gemeinderat ist sich einig, für junge Familien attraktive Angebote vorhalten zu müssen. In der Debatte über die Kleinkindbetreuung herrschte aber keine Geschlossenheit.

Ist es vernünftig, Kinder möglichst frühzeitig in einer Kinderkrippe unter zu bringen? "Nein" sagten vor knapp einem Jahr drei Mitglieder des Oberroter Gemeinderates als über den Ausbau der Betreuungsangebote gesprochen wurde. Trotz ihrer Gegenstimmen wurde der Beschluss zwar gefasst, doch zuvor sprach sich vor allem Rudolf Heizenreder dafür aus, Kinder nicht schon im Säuglingsalter in ein Betreuungsangebot abzugeben. Ein Kleinkind, so Heizenreder, benötige eine Bezugsperson. Bald schon, befürchtet das Ratsmitglied, würde man mit dem Wunsch konfrontiert werden, Kinder ab einem Alter von einem Vierteljahr in die Krippe aufzunehmen. Der noch bis April 2012 amtierende Bürgermeister Werner Strack stellte fest, dass der Trend in Städten und größeren Gemeinden genau in diese Richtung ginge. In manchen Kommunen, so Strack, "werden schon Kinder ab dem Alter von null Jahren" angenommen".

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