Daniel Dos Santos stellt in der Gaildorfer Sparkasse aus

Es ist für Daniel Dos Santos bereits die zweite Ausstellung in der Sparkasse in Gaildorf. Nach zweijähriger Pause präsentiert er seine neusten Werke. Die Zeit zwischen den beiden Ausstellungen war für ihn sehr intensiv.

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  • Die Künstler Daniel und Pablo Dos Santos zusammen mit Regionalleiter Hans-Joachim Kramer von der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim. 1/2
    Die Künstler Daniel und Pablo Dos Santos zusammen mit Regionalleiter Hans-Joachim Kramer von der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim. Foto: 
  • Auch Porträts von Persönlichkeiten wie Marlene Dietrich und Edith Piaf gehören zu Daniel Dos Santos’ Oeuvre. 2/2
    Auch Porträts von Persönlichkeiten wie Marlene Dietrich und Edith Piaf gehören zu Daniel Dos Santos’ Oeuvre. Foto: 
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Der Wahl-Sulzbacher Daniel Dos Santos ist in Recife aufgewachsen und hat zunächst Kunst und Kommunikation studiert, bevor er sich entschloss nach Deutschland auszuwandern. Und er ist ein begeisterter und talentierter Sänger.

Diese gemeinsame Liebe zur Musik und zur Kunst inspiriert Dos Santos häufig zu seinen Werken – oder „Projekten“, wie er seine Bilder selbst bezeichnet. Es ist die pure Leidenschaft, die man auch in seinen Bildern spürt. Und man fühlt die südamerikanischen Wurzeln, auch wenn der Künstler die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat.

Zudem ist er ein Teamplayer, nimmt gerne Hilfe beim Entstehen seiner Bilder in Anspruch. Bei seinen letzten Werken beispielsweise wurde er von seinem Bruder Pablo unterstützt, der ihm mittlerweile nach Deutschland gefolgt ist. So haben sie sich nicht nur gegenseitig inspiriert, sondern auch gemeinsam gemalt: der eine die linke, der andere die rechte Hälfte. Was übrigens kein Problem ist, denn Daniel Dos Santos liebt großformatige Bilder, teilweise messen seine Werke zwei auf drei Meter. Genug Platz also für gegenseitige Kreativität.

Dos Santos lässt sich auch von Dalí leiten

Bei der aktuellen Ausstellung ließ er sich auch von dem spanischen Surrealisten Salvador Dalí leiten. Die Bilder tragen deshalb surrealistische Züge, sind aber gleichzeitig auf wenige, kräftige Farben reduziert und dennoch anonym. Personen werden nur schemenhaft dargestellt. Und dennoch kopiert er nicht den Spanier, sondern man merkt, Dos Santos hat seinen eigenen persönlichen Stil, sein Genre gefunden.

Ein weiterer Faktor ist die Musik. Dos Santos ließ sich von verschiedenen Songs motivieren. Bilder von Hildegard Knef, Edith Piaf, Marlene Dietrich, John Lennon und  Yoko Ono sind in der Ausstellung zu sehen. Die Anschläge in Frankreich waren Anlass für ein Bild in den Farben der französischen Nationalflagge. Dos Santos hat gute Beziehungen nach Paris, dort hängen viele seiner Bilder. Es sei eine logistische Herausforderung gewesen, die großen Kunstwerke unbeschadet in die französische Hauptstadt zu transportieren, erzählt er.

Daniel Dos Santos ist kein spontaner Maler. Um malen zu können, müsse ein starkes Gefühl entstehen und heranreifen, sagt er. Und deshalb kann von der Idee bis zur Umsetzung viel Zeit verstreichen. Die Intensität der wenigen verwendeten Farben gibt preis, mit welcher Wucht sie aufgetragen wurden.

Dos Santos verwendet verschiedene Techniken: Aquarell, Acryl, Öl – mitunter sind sie wild gemischt. Ihre Aussagekraft ist bestechend. Während er den Gästen seiner Vernissage die Bilder erklärt, schwirren ihm schon neue „Projekte“ durch den Kopf, sicherlich plant er auch weitere Kooperationen mit seinem Bruder.

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