Architektenwettbewerb: Neues aus der Ideenschmiede

Die Würfel sind gefallen: Auf dem Kirchplatz der Katholischen Kirchengemeinde Gaildorf werden ein neuer Kindergarten und ein Gemeindehaus gebaut. Der Architektenwettbewerb ist entschieden.

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  • Das Preisgericht während einer Beratung vor Ort am Gaildorfer Kirchplatz (von links): Ulrich Stahl (Stadtrat), Robert Zauner (zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats), Beigeordneter Frank Zimmermann, Kirchenpflegerin Irmgild Zeiler, Christa Rieger-Musch (Landesverband Kindergärten), Thomas Jüttner (Rottenburg), Thomas Schwieren (Rottenburg), Moderator Dr. Werner Wolf-Holzäpfel (Heidelberg), Anja Stemshorn (Ulm), Organisatorin Anna Blaschke (Stuttgart), Manfred Piribauer (Freiburg), Michael Ehrenfried (Verwaltungszentrum Schwäbisch Hall). Fotos: Hans Buchhofer 1/2
    Das Preisgericht während einer Beratung vor Ort am Gaildorfer Kirchplatz (von links): Ulrich Stahl (Stadtrat), Robert Zauner (zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats), Beigeordneter Frank Zimmermann, Kirchenpflegerin Irmgild Zeiler, Christa Rieger-Musch (Landesverband Kindergärten), Thomas Jüttner (Rottenburg), Thomas Schwieren (Rottenburg), Moderator Dr. Werner Wolf-Holzäpfel (Heidelberg), Anja Stemshorn (Ulm), Organisatorin Anna Blaschke (Stuttgart), Manfred Piribauer (Freiburg), Michael Ehrenfried (Verwaltungszentrum Schwäbisch Hall). Fotos: Hans Buchhofer
  • Das Gestaltungsmodell des ersten Preisträgers, im Mittelpunkt die St.-Josefskirche. 2/2
    Das Gestaltungsmodell des ersten Preisträgers, im Mittelpunkt die St.-Josefskirche.
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Das Preisgericht und der Kirchengemeinderat der Katholischen Kirchengemeinde Gaildorf haben ihre Entscheidungen zum Bau des neuen Kindergartens und eines Gemeindehauses getroffen und sich für den Entwurf von Wolf Sedat aus Weikersheim entschieden. Elf Architekten hatten sich an dem Wettbewerb für die Neugestaltung des Kirchplatzes in der Bahnhofstraße beteiligt.

Wie berichtet, will die Kirchengemeinde das Gemeindezentrum in der Erlenwiesenstraße aufgeben. Und weil dazu noch Sanierung und Erweiterung des Kindergartens Sankt Raphael so teuer kämen wie ein Neubau, hat man sich darauf verständigt, beides neu zu bauen.

Am vergangenen Freitag musste ein Preisgericht die drei besten Entwürfe zur Gestaltung des Kirchplatzes küren. Zwölf Architekturbüros waren angeschrieben worden, schlussendlich hatten sich elf beteiligt. Bei Architektin Anna Blaschke aus Stuttgart liefen die Fäden zusammen. Sie bereitete alles vor.

Das Preisgericht hatte die schwierige Aufgabe, die drei besten Entwürfe nach einem Kriterienkatalog aus den elf anonymisierten Entwürfen herauszufiltrieren. Dieser Prozess nahm einen ganzen Tag in Anspruch. Die Moderation des Preisgerichts übernahm der erzbischöfliche Oberbaudirektor Dr. Werner Wolf-Holzäpfel aus Heidelberg. Ihm zur Seite standen die Fachpreisrichter Manfred Piribauer aus der Diözese Freiburg, der Rottenburger Diözesanbaumeister Thomas Schwieren und Anja Stemshorn aus Ulm. Als Sachpreisrichter mit Stimmrecht waren Gaildorfs Beigeordneter Frank Zimmermann und Stadtrat Ulrich Stahl sowie von der Kirchengemeinde Robert Zauner und Hans Buchhofer dabei. Beratend wirkten mit Stadtrat Martin Zecha, Kirchenpflegerin Irmgild Zeiler, vom Landesverband der katholischen Kindergärten Christa Rieger-Musch, der Leiter des Verwaltungszentrums Schwäbisch Hall, Michael Ehrenfried, Diözesanarchitekt Thomas Jüttner aus Rottenburg und Anna Blaschke.

In vier Durchgängen wurden die Entwürfe genau unter die Lupe genommen, und am späten Nachmittag stand die Entscheidung fest. Mit dem ersten Preis wurde der Entwurf der Architekten Wolf Sedat aus Weikersheim bedacht. Auf Rang zwei landete das Architekturbüro HMS aus Ludwigsburg mit hauchdünnem Rückstand, und den dritten Rang eroberten die Architekten Keller Daum aus Stuttgart. Einen Anerkennungspreis erhielten die Architekten Hofer und Gregorius (ARGE) aus Adelmannsfelden/Unterschneidheim.

Bewertet wurden etwa die städtebauliche Einbindung, die Erschließungssituation und das Erscheinungsbild, die Umsetzung des Raumprogramms und die Funktionalität, die Gestaltung und Qualität des Gesamtkonzepts, die Freiflächennutzung und die Wirtschaftlichkeit in der Herstellung und die Nachhaltigkeit.

Info Ein weiterer Bericht über den Sieger-Entwurf wird in Kürze folgen.

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