An der Quelle des Trinkwassers

Das Wasserwerk Langenau, den Fruchthof Nagel in Neu-Ulm und die Charlottenhöhle bei Giengen an der Brenz besuchte der Landfrauenverein Ottendorf bei seinem diesjährigen Tagesausflug.

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Die Ausflügler aus Ottendorf besuchten nach dem Wasserwerk Langenau die Charlottenhöhle. Foto: Hermann Ickinger

Einen frohen und gemütlichen wie informativen Ausflug erlebten die Frauen des Landfrauenvereins und deren männliche Begleiter. Die von der Vorsitzenden Renate Vogelmann organisierte und geleitete Ausfahrt führte diesmal in die Region des Alb/Donau-Kreises.

Fahrer Peter Kuch lenkte den Bus gemütlich durch Kocher-, Brenz- und Lohnetal, wo an der Raststätte "Lohnetal" der erste Halt mit der Stärkung durch das mitgebrachte zweite Frühstück eingelegt wurde.

Wo kommt das Trinkwasser her und wie wird es aufbereitet? Diese Fragen bekamen die Teilnehmer beim Rundgang mit einer Führerin durch das Betriebsgelände des Wasserwerks Langenau, dem am Donauried gelegenen größten Wasserwerk der Landeswasserversorgung, kompetent beantwortet. Die Landeswasserversorgung beliefert rund 250 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg und Bayern mit Trinkwasser und zählt zu den traditionsreichsten Fernwasserversorgungen Deutschlands. Sie wurde bereits 1917 in Betrieb genommen. Auch die NOW ist an diesen Wasserversorger angeschlossen.

Am frühen Nachmittag ging es über die bayerische Grenze nach Neu-Ulm. Dort wurde der Fruchthof und Großmarkt mit Obstumschlag der Firma Nagel in Augenschein genommen. Zunächst erfuhr man, mit einem Dia-Vortrag begleitet, Interessantes über Logistik, Umsatzentwicklung, weitere Standorte und Kundenstruktur der Firma. Von ihr werden u. a. Discountketten, Hotels, Kantinen und die Bundeswehr beliefert. Dann schloss sich eine Führung durch das große Warenlager mit einer Besichtigung einer der Bananenreifekammern und der Fertiggerichteküche an. Danach bestand die Möglichkeit, im Fruchtbasar einzukaufen, wovon rege Gebrauch gemacht wurde.

Letzte Station war das Tropfsteinparadies Charlottenhöhle im Giengener Teilort Hürben. Der größte Teil der Ausflugsgesellschaft unternahm eine rund einstündige Wanderung mit einer kundigen Führerin durch die mit 587 Metern einer der längsten Schauhöhlen mit dem wahren Wunderwerk an Tropfsteinen. Nach dem Abschluss in der Gaststätte des nahen Infozentrums "Höhlenhaus" wurde die Heimfahrt gegen 20 Uhr einer wiederum gelungenen Ausfahrt mit neu gewonnenen Eindrücken angetreten.

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