Aktionen beim Gaildorfer Samstag spülen 1277 Euro aufs Spendenkonto

Der Gaildorfer Samstag war auch für die Aktion "Gaildorf hilft Afrika" ein großer Erfolg. Christine Schlögl dankte für Spenden und Unterstützung.

|
Ausnahmsweise außerhalb der Guggensaison und deshalb auch ungeschminkt traten die Ulasuga-Guggen zur "Gaildorf hilft Afrika"-Wette an. 130 Leute hatten sich gefunden, um mit der Truppe zusammen Musik zu machen. Foto: Reinhold Haring

Patrizia Ackermann vom Mensa-Kinder-Jugendtreff hatte mit ihren Mädels schon im Vorfeld der Publikumswette beim Gaildorfer Samstag Instrumente gebastelt, indem sie Blechbüchsen mit kleinen Steinen, Muscheln oder Perlen füllten, die beim Schütteln Geräusche verursachen. Manuela Beißwenger vom Edeka-Markt hatte gewettet, dass sich mindestens fünfzig Leute finden, um beim Gaildorfer Samstag mit den Ulasuga-Guggen Musik zu machen.

Wer nicht seine eigenen Löffel, Trillerpfeifen oder Rasseln mitgebracht hatte, konnte nun für wenig Geld am Stand des Jugendtreffs ein Instrument erwerben. Am Ende kamen so 72 Euro für die Aktion "Gaildorf hilft Afrika" in die Kasse. Das Ganze hat Patrizia Ackermann und ihrer Gruppe großen Spaß gemacht - nicht zuletzt auch deshalb, weil die Jugendlichen auf der Showbühne noch ihren eigenen Auftritt hatten. Dort konnte auch Rapper "Naki" glänzen. "Wir sind auf alle Fälle wieder dabei", lautet das Fazit von Patrizia Ackermann.

Funktioniert hat auch die Zusammenarbeit mit den "Frauen aus aller Welt", die kulinarische Leckerbissen aus aller Welt anboten. Vor allem die Frauen aus der Unterroter Moschee sind nicht nur recht zahlreich, sondern auch sehr engagiert dabei. Dass die Speisen sehr gelobt wurden, ist die eine Seite. Die Andere: Am Ende blieben 504 Euro für "Gaildorf hilft Afrika" übrig.

Zusätzlich waren noch fleißige Helfer mit Spendenbüchsen unterwegs. Sie sammelten weitere 200 Euro ein, sodass zusammen mit den 500 Euro, die Manuela Beißwenger nach dem gemeinsamen Auftritt von Guggen und 130 "Guggen ehrenhalber" spendete, insgesamt 1277 Euro in die Kasse von "Gaildorfer hilft Afrika" flossen. Mit dem Geld werden Bau und Instandsetzung von Zisternen in der Afarregion im Grenzgebiet zwischen Äthiopien und Somalia gefördert.

Christine Schlögl, die die Aktion ins Leben gerufen hat, dankt nun allen Akteuren - auch den Trommlern aus Schwäbisch Hall, die für "Gaildorf hilft Afrika" auf ihre Gage verzichtet hatten. Fest steht jetzt schon, dass der Flohmarkt auch im kommenden Jahr stattfinden wird. Weitere Aktionen werden aktuell in der Presse angekündigt.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Themenschwerpunkt

Gaildorf hilft Afrika

Die Initiative "Gaildorf hilft Afrika" trifft auf große Resonanz. Das zeigt sich nicht nur am Spendenkonto, sondern auch an den zahlreichen Unterstützer. Zum Jahresende 2012 wurden 19.000 Euro für Afrika gesammelt.

mehr zum Thema

Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Gericht: Verurteilung wegen Volksverhetzung

Das Amtsgericht verurteilt einen Ordner wegen ausländerfeindlichen Äußerungen. Der 57-Jährige bestreitet die Vorwürfe. weiter lesen