Abtsgmünder Urgestein Horst Schmid erhielt das Bundesverdienstkreuz

Landrat Klaus Pavel hat im Auftrag von Bundespräsident Joachim Gauck im Rathaus an Horst Schmid das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

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Horst Schmid hat über drei Jahrzehnte hinweg die Entwicklung der Gemeinde Abtsgmünd und ihrer Teilorte entscheidend mitgeprägt. "Für mich war es als Bürger dieses Staates und insbesondere der Gemeinde immer eine große Erfüllung und auch Selbstverständlichkeit, in diesem demokratischen Gestaltungsraum für andere Menschen zu handeln, mich einzubringen und für diese Menschen Verantwortung zu übernehmen", sagte Horst Schmid gerührt nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Sein Motto sei immer gewesen: "Net so viel schwätza, lieber mehr schaffa".

Aus seiner Grundüberzeugung heraus habe er in all den Jahren immer empfunden, dass Geben mehr Erfüllung bringe als Nehmen. Dies sei aber nur möglich gewesen, weil ihm seine Familie für seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten immer den Rücken freigehalten habe, betonte er mit Dankesworten an seine Familie und besonders an seine Ehefrau Marlene. Zuvor hatte Landrat Klaus Pavel nach der Begrüßung durch Bürgermeister Armin Kiemel die Laudatio auf Horst Schmid gehalten.

Immer in Bewegung

Die Gemeinde Abtsgmünd sei immer in Bewegung und dazu habe Horst Schmid stets beigetragen, betonte Klaus Pavel. Die Feierstunde zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes sei Gelegenheit, sich bewusst zu machen, was Horst Schmid in rund 32 Jahren für die Gemeinde, die Bürger und die Vereine geleistet habe.

Das Ehrenamt sei das Fundament für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Verleihung ein öffentliches Signal des Staates, seine Dankbarkeit auszudrücken. Sie stelle Menschen in den Mittelpunkt, die, wie Horst Schmid, mehr tun würden, als von ihnen erwartet werde und die etwas tun würden, ohne zuerst zu fragen, was sie dafür bekommen würden.

Für Horst Schmid, so Landrat Klaus Pavel, sei in den 32 Jahren seiner Tätigkeit als Gemeinderat und den 28 Jahren als stellvertretender Bürgermeister immer der persönliche Kontakt zum Bürger wichtig gewesen. Die Arbeit von Horst Schmid sei stets sachorientiert und immer vorausschauend gewesen. Er sei konservativ, aber immer innovativ gewesen, habe keine Strohfeuer angezündet, sondern immer anpackend in die Zukunft geschaut.

Wichtige Stütze für den Bürgermeister

Horst Schmid habe sich vor einigen Jahren aus der Kommunalpolitik zurückziehen wollen, sagte Landrat Klaus Pavel, sich dann aber auf Bitten des damaligen Bürgermeisters Georg Ruf nochmals umstimmen lassen. Dies sei besonders wertvoll gewesen, als der überraschende Wechsel im Rathaus von Georg Ruf zu Armin Kiemel erfolgt sei. Auch da habe Horst Schmid nochmals Ja zum Weitermachen gesagt und sei in der Folgezeit eine wichtige Stütze für den neuen Bürgermeiser gewesen.

Horst Schmid hat nicht nur in der Kommunalpolitik Spuren hinterlassen, sondern auch in der Vereinslandschaft der Gemeinde. Unzählige Vereinsheime zeigen seine Handschrift als freier Architekt, diese hat er als Planer und Bauleiter ohne Honorar ausgeführt, ebenso wie der Erhalt kirchlicher Einrichtungen wie die Kapelle in Stöcken oder die Marienkapelle in Abtsgmünd.

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