Abenteuer Wissenschaft

Das Gaildorfer Ferienprogramm wird auch in diesem Jahr wieder von der Bürgerstiftung Gaildorf unterstützt. Das hat der Stiftungsrat beschlossen - und zwei Exkursionen nach Stuttgart und Heilbronn ermöglicht.

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    T-Rex mit Gaildorfer Fans im Museum am Löwentor in Stuttgart. Foto: 
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    Voll Forscherdrang: die Teilnehmer der Experimenta-Exkursion. Privatfotos Foto: 
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Ein bisschen was lernen darf man auch in den Ferien - und wenn's noch mit Spaß und Abenteuer verbunden ist, umso besser. Das ist mit ein Grund, warum die Bürgerstiftung Gaildorf wieder Unternehmungen unterstützt, die im Rahmen des Gaildorfer Ferienprogramms für Kinder und Jugendliche angeboten werden.

Eine dieser Unternehmungen führte in die Urzeit und in exotische Lebensräume. Unter der Leitung von Bianca Laudo vom Jugendreferat Gaildorf ging's am 7. August mit dem Zug in die Landeshauptstadt Stuttgart. An dem sehr heißen Sommertag war das erste Ziel das Naturkundemuseum, das sich in zwei Ausstellungsgebäuden im Rosensteinpark befindet. Im ersten Haus, dem Museum am Löwentor, konnten die Kinder eine Zeitreise durch Millionen Jahre machen. Sie bewunderten faszinierende, einmalige Originalfossilien aus der Urzeit bis hin zum Eiszeitalter. So zeigte sich Tamara begeistert von den Mammuts, während ihr Bruder Max natürlich den T-Rex einfach super fand.

Danach ging es zu Fuß durch den Park zum Rosensteinmuseum. Eine willkommene Abwechslung war unterwegs die Spielepyramide im Rosensteinpark, auf der sich alle austoben konnten. Im Schloss Rosenstein, dem Sitz der biologischen Ausstellung des Staatlichen Museums für Naturkunde, bestaunten die Ausflügler die heutige Tierwelt und deren Lebensräume. In der Afrika- Lounge entspannten sich die Ausflügler in großen Hängehalbkugeln und diskutierten, was sie alles gesehen hatten.

Auch eine Bahnfahrt nach Heilbronn wurde angeboten. Eine Gruppe von 20 Kindern besuchte dort die "Experimenta". Wie schon der Name sagt: In der "Experimenta" kann man selbst Hand anlegen, ausprobieren und experimentieren. Die Einrichtung wurde in kleinen Gruppen erkundet.

Die jungen Forscherinnen und Forscher rauschten im Simulationsaufzug in die Tiefe und die Hitze der Erde. Sie lernten, wie man ein Haus erdbebensicher und eine Hängebrücke stabil baut, sie bestaunten Portraitfotos, die sie selbst gealtert zeigen, bastelten Tiere mit LED-Licht, verwandelten Botschaften in Codes, fütterten eine Musikmaschine mit Strichcodes und bastelten ihre ganz persönliche Zeitung.

Nach der ersten Runde trafen sich die jungen Wissenschaftler zu einem ersten Erfahrungsaustausch. Sie gaben sich gegenseitig wertvolle Tipps und danach wurden neue Abenteuer und Erfahrungen gesucht und gefunden. "Souvenirs d' Experimenta" gab's auch: In Tüten nahmen die jungen "Experimentas" ihre selbst gebastelten Objekte mit nach Hause.

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