„Projekte scheitern nicht am Geld“

Staatssekretär Norbert Barthle (CDU) informiert sich in Gschwend über Themen wie die Sanierung der Frickenhofer Straße oder der Neugestaltung des Marktplatzes.

|
Bürgermeister Christoph Hald (links) zeigt Staatssekretär Norbert Barthle bei einer Begehung, welche Sanierungen in der Gemeinde Gschwend geplant sind.  Foto: 

Zu einem Gemeindebesuch weilte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und Gmünder Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle (CDU) am vergangenen Mittwoch in Gschwend.  Der Abgeordnete hatte für alle Fragen der Bürger ein offenes Ohr.

Begonnen hatte der Arbeitsbesuch mit einem Gespräch zwischen Bürgermeister Christoph Hald und Norbert Barthle. Dabei schilderte Hald die Situation in Gschwend und wies auf einige Anliegen und Probleme hin. Bei der anschließenden öffentlichen Begehung der Gemeinde wurden dann Vorhaben angesprochen, die unmittelbar in das Aufgabengebiet des CDU-Politikers fallen: Wie zum Beispiel die Sanierung der Frickenhofer Straße und die gewünschte Weiterführung der Welzheimer Straße. Hier gibt es noch keine konkreten Pläne. Auch Neugestaltung der Marktplatzkreuzung ist ein Wunsch. Barthle hofft, dass hier schnell eine baureife Planung vorliegt, denn die Projekte scheitern nicht mehr am Geld, sondern an der Planung. So hat der Bund in diesem Jahr alle Mittel für die baureifen Projekte freigegeben.

Von einer Bürgerin wurde sofort das Thema Umgehungsstraße ins Spiel gebracht. Dies ist aber noch Zukunftsmusik, auch wenn der Bürgermeister schon die eine oder andere Idee im Hinterkopf hat. Im Übrigen will der Bund die Planungsverfahren verkürzen. „Diese Verfahren dauern einfach zu lang“, so Barthle.

Blick auf den Ortskern

Auch die Ortskernsanierung wurde angesprochen. Ein Gebäude wurde schon saniert, weitere Anfragen liegen vor. In diesem Zusammenhang wies der Bürgermeister auch auf das Thema Rathaus hin: sanieren, mit einem Anbau versehen oder doch abreißen und neu bauen?

Weitere Stationen waren das Neubaugebiet „Badsee“, das derzeit erschlossen wird, und wo „Bauplätze zu einem fairen Preis angeboten werden“, wie Hald betonte. Beim Badsee erläuterte der Bürgermeister am Beispiel des Beachvolleyballfeldes, wie das Leaderprojekt Generationenpark verwirklicht werden könnte. Bei einer kurzen Rast bestand zudem die Möglichkeit, sich mit dem Bundestagsabgeordneten, aber auch mit dem Bürgermeister zu unterhalten.

An den Rundgang schloss sich ein Besuch bei der Firma Loesch an. Geschäftsführer Jörg Loesch stellte seinen Betrieb vor, der mit seinen fast 30 Mitarbeitern komplexe Dreh- und Frästeile für den Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau herstellt. Und das mit modernster Technik, von der sich die kleine Delegation selbst überzeugen konnte. Zudem bildet das Unternehmen aus, wie Loesch stolz erklärte. Vom Gschwender Gewerbegebiet Sipsenäcker ging es dann ohne Unterbrechung in die Heinrich-Prescher-Schule weiter, wo der Bundespolitiker Norbert Barthle und Christian Hald als Ehrengäste der Abschlussfeier der Neuntklässler beiwohnten. Den Abschluss des Tages machte dann noch ein öffentliches Bürgergespräch im Gasthof Ochsen. Und auch dort blieb Barthle seiner Linie treu: Er stellte sich geduldig allen Fragen.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

„Die Geburtendefizite kamen früher“

Hochrechnungen prognostizieren eine extrem unterschiedliche Entwicklung der Altersstrukturen in den Kommunen des Landkreises Hall. weiter lesen