„Eine wunderbare Auszeichnung“

Der „Große Preis des Mittelstandes“ geht nach Fichtenberg. KW Automotive ist einer der drei Preisträger, Fertighaus Weiss in Oberrot einer der fünf Finalisten.

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Thomas Schuster, Chief Financial Officer der KW automotive GmbH aus Fichtenberg, freut sich über die Auszeichnung.  Foto: 

Bei einer festlichen Gala in Würzburg nahm Weiss-Geschäftsführer Michael Noller die Finalisten-Statuette entgegen. „Die Auszeichnung ist eine wunderbare Würdigung für unser Unternehmen“, freut sich Noller. Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, ist stolz, dass in diesem Jahr gleich zwei Unternehmen aus der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken auf Landesebene für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet wurden. In bundesweit zwölf Wettbewerbsregionen zeichnen die Jurys je acht Unternehmen aus, drei Preisträger für die besten Ergebnisse und fünf Finalisten für sehr gute Ergebnisse. Der „Große Preis des Mittelstandes“ der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung zählt zu den renommiertesten Wirtschaftsauszeichnungen Deutschlands.

Unter 2536 Konkurrenten vorne

Bereits im ersten Anlauf 2013 wurde KW automotive auf Anhieb als Finalist ausgezeichnet, und mit seiner zweiten Bewerbung gewann das Unternehmen die begehrte Auszeichnung. Dr. Schumm bezeichnet den Fahrwerkhersteller in Fichtenberg als mittelständischen Weltmarktführer mit hohem Innovationsgrad und Unternehmergeist.  KW automotive ist eines von elf Unternehmen der 2536 teilnehmenden Mittelständler aus den vier Wettbewerbsregionen Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen, das mit dem Mittelstandspreis geehrt wurde.

Bewertet  wurde die Gesamt­entwicklung des Betriebs, die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, die Modernisierung und Innovation, der Service, die Kundennähe, das Marketing sowie das regionale Engagement des Unternehmens. KW automotive investiert nach eigenen Angaben über 10 Millionen Euro in neue Verwaltungs-, Logistik- und Fertigungsgebäude. Derzeit beschäftigt die Firma über 230 Mitarbeiter.

Das Familienunternehmen Fertighaus Weiss im Oberroter Ortsteil Scheuerhalden blickt auf eine 135-jährige Tradition zurück. „Das Unternehmen setzt technisch und qualitativ Maßstäbe im nationalen Fertighausmarkt“, begründet Dr. Schumm die Nominierung des Betriebs für den „Großen Preis des Mittelstandes“. Bereits in der fünften Generation produziert er schlüsselfertige Privathäuser und Gewerbegebäude in Fertigbauweise.

Das Flaggschiff des Familienunternehmens ist das „Plusenergiehaus der 3. Generation“ mit seinem nachhaltigen, ressourcenschonenden Energiekonzept. Weiss setzt mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage, die fast die gesamten Dachflächen des Werkes in Scheuerhalden einnimmt, sowie einem eigenen Windenergiepark auf Nachhaltigkeit. „Wir haben sozusagen ein Plusenergiewerk“, sagt Geschäftsführer Noller. „Der Umwelt- und Klimaschutz liegt uns sehr am Herzen. Die Auszeichnung als Finalist freut uns da natürlich sehr. Vor allem ist sie eine tolle Anerkennung für unsere engagierten und motivierten Mitarbeiter.“ Weiss beschäftigt rund 400 Menschen und bildet über 30 Azubis aus.

874 Unternehmen der Wettbewerbsregion Baden-Württemberg sind in diesem Jahr nominiert worden. 129 davon hatten die Chance, als Finalist oder Preisträger ausgezeichnet zu werden. Die Region Heilbronn-Franken ging mit 13 Unternehmen ins Rennen.

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