„Die Leistungsbilanz ist beeindruckend“

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Kommandant Ewald Wurst (von links.) mit den geehrten oder beförderten Kameradinnen und Kameraden Marcel Wurst (stellvertretender Kommandant), Timo Kraft, Simon Feucht, Bernd Fritz, Maurice Bareiß, Rene Flohr, Christoph Schmauß, Bürgermeister Daniel Bullinger, Natascha Fritz, Alfred Dietrich, Kreisbrandmeister Werner Vogel, Anja Moslavac und Thomas Pohl.  Foto: 

Die Feuerwehr-Abteilung Oberrot stellt 55, die Abteilung Hausen 16 Einsatzkräfte, 13 Kinder und Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr, 22 in der Kinderfeuerwehr aktiv, und die Altersabteilung zählt 20 Kameraden. 23 Einsätze schlugen im Berichtsjahr zu Buche, darunter zehn Brände und neun Hilfeleistungen. Zwei Mal wurden die Oberroter von der Fichtenberger Wehr gerufen. „Die Leistungsbilanz ist beeindruckend“, stellte Kreisbrandmeister Werner Vogel in seinem Grußwort fest. Und ebenso das Leistungsniveau. Er wisse um die Wertschätzung innerhalb der Gemeinde, wofür er sich bei Bürgermeister Daniel Bullinger und allen Verantwortlichen bedankte.

Die Oberroter beteiligen sich an der Beschaffung des kreisweiten Programms, über das künftig die komplette Feuerwehrverwaltung abgewickelt wird, die neuen Uniformen sind da, und im Frühjahr darf die Wehr ihr neues Domizil beziehen. Die Einweihung der kompletten Baumaßnahme ist auf Frühjahr 2019 terminiert.

Was von den Feuerwehren an freiwilliger Leistung erbracht werde, sei hauptberuflich nicht zu bezahlen, bekräftigte Kreisbrandmeister Werner Vogel. Dass sie nicht immer die angemessene Wertschätzung erfahren, veranlasste ihn zu folgenden Überlegungen: Sollte man nicht darüber berichten, welche Gefühle die Feuerwehrleute haben, wenn sie zu Unfällen gerufen werden? Dass ihre Familien Angst haben und Einschränkungen hinnehmen müssen, und dass man quasi eine zweite Berufsausbildung zu absolvieren hat? Ehrenamtliches Engagement sei ein gesellschaftliches Gut, um das uns andere Länder beneiden würden. Es sei eine Frage der Einstellung und des Charakters, etwas für das Allgemeinwesen zu tun und sich entsprechend einzubringen.

Respekt und Anerkennung

Er ehrte Alfred Dietrich, der seit 40 Jahren aktiver Feuerwehrmann ist, mit dem Ehrenzeichen in Gold. Alexander Klenk, der anderweitig im Einsatz war, bekommt das Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst nachgereicht. Kreisverbandsvorsitzender Alfred Fetzer und Altersobmann Gerhard Braun sprachen ebenfalls nachdenkliche Grußworte. Bürgermeister Daniel Bullinger bedankte sich bei allen, die der Feuerwehr in irgendeiner Weise verbunden sind.

Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus, Arbeitsdienste, Einsätze, Übungen, Lehrgänge, Schulungen, Teilnahme an der Großveranstaltung „Erlebnis Feuerwehr“ und vieles mehr – Kommandant Ewald Wurst blickte auf ein arbeits- und ereignisreiches Jahr für die Kameradinnen und Kameraden zurück. Er bedankte sich auch bei Bernd Fritz und der Abteilung Hausen, die zu acht Einsätzen bestellt wurden. Jugendleiter Christopher Gorke berichtete von 17 Übungsdiensten, vom Leistungsmarsch, Feuerwehrtag, Kreiszeltlager und der Gemeindeputzete. Natascha Fritz zeigte per Video, wie dem jüngsten Nachwuchs das Feuerwehrwesen vermittelt wird. Simon Feucht listete die Aktivitäten der Sportabteilung „Fit For Fire Fighting“ auf. Benno Wieland, der Chef der Altersabteilung, ließ Wildschweinessen und Ausfahrten Revue passieren, und letztlich lieferte Markus Dietrich einen erfreulichen Kassenbericht ab.

Maurice Bareiß, Rene Flohr und Christoph Schmauß wurden zu Feuerwehrmännern befördert und in die aktive Wehr aufgenommen. Anja Moslavac darf sich Feuerwehrfrau, Natascha Fritz Oberfeuerwehrfrau,  Timo Kraft Hauptfeuerwehrmann und Thomas Pohl Löschmeister nennen. Oliver Cizmak und Simon Feucht haben die Qualifikation Hauptlöschmeister erreicht. Bernd Fritz und Marcel Wurst sind jetzt Brandmeister.

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