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Gaildorf kann wieder wachsen

Die Erschließung der Wörlebach-Erweiterung hat begonnen. Die Stadt Gaildorf kann wachsen. Gestern wurde unter der Leitung des Verbandsbauamts offiziell mit der Erschließung der Wörlebach-Erweiterung begonnen.

HANS BUCHHOFER | 0 Meinungen

Mit der Erschließung von 30 neuen Bauplätzen will die Stadt Gaildorf für eine gesunde Bevölkerungsentwicklung sorgen. Das neue Baugebiet entsteht nördlich der bestehenden Wörlebach-Siedlung und dürfte mit seiner Hanglage nach Süden hin für Baulustige interessant werden. Die Fertigstellung der Wörlebach-Erweiterung soll bis zum 31. Dezember abgeschlossen sein. Die Stadt bereitet die Ausschreibungen derzeit vor, Interessenten können sich ab sofort bei der Verwaltung kundig machen.

Erschlossen werden 30 Bauplätze auf einer Strecke von etwa 500 Meter Länge. Die bestehende Erschließungsstraße, die Falkenstraße, wird bis zum Kreisverkehr Hohbühl an der Kreisstraße 2617 verlängert; die Trasse ist bereits von Baggern freigeräumt. Die Gesamtkosten der Erweiterung sind auf 1 350 000 Euro veranschlagt.

Folgende Arbeiten werden nun ausgeführt: Verlegung von etwa 480 Meter Stahlbetonkanal, 1300 Meter PVC-Rohre und 600 Meter Wasserleitung mit Schächten. Es sind Erdbewegungen für die Aushübe und für den Flächenabtrag im Umfang von rund 14 000 Kubikmeter notwendig. Die Flächenbefestigungen erfolgen mit 3000 Kubikmeter Betonpflaster und 4200 Quadratmeter bituminösem Asphaltoberbau. Der Straßenbau erfolgt bis zum fertigen Endbelag. Weiter ist geplant, wie Verbandsbaumeister Manfred Sonner berichtet, für Kanalverfüllung und Dammschüttung die bestehenden Aushubmaterialien zu verwenden. Dazu werden die bestehenden Böden mit sogenanntem hydrophobierendem Zement verbessert.

Die Bebauungsplanung wurde im Auftrag der Stadt Gaildorf durch das Ingenieurbüro LK&P (Mutlangen) erstellt. Die Ausführungsplanung für Erschließungsstraßen, Entwässerungskanäle und Wasserversorgung erfolgte durch das Verbandsbauamt Limpurger Land. Die Bauleitung übernimmt im Auftrag der Stadt ebenfalls das Verbandsbauamt.

Bürgermeister Ulrich Bartenbach freut sich, dass die Stadt nach der Erschließung des Baugebiets am Friedhof nun weitere Bauplätze anbieten kann, damit Gaildorf weiter wachsen könne. In den nächsten drei bis vier Jahren sei so der Bedarf an Bauplätzen gedeckt.

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