Der Bauhof bleibt "streufähig"

Gaildorf.  Neben Bausachen hat sich der Eutendorfer Ortschaftsrat diese Woche auch mit dem Thema Winterdienst und Salzvorrat beschäftigt.

In der Georg-Schuster-Straße soll ein Wirtschaftsgebäude abgebrochen und durch eine neue landwirtschaftliche Mehrzweckhalle ersetzt werden. Ein anderer Bauherr beabsichtigt, an sein bestehendes Gebäude in der Oberndorfstraße einen Wintergarten anzubauen. Aus energetischer Sicht sei dies eine sinnvolle Maßnahme, meinte ein Ratsmitglied. In der Großaltdorfer Talstraße möchte ein Hauseigentümer Dachgauben an seinem Gebäude anbringen und somit den Wohnwert in der Dachgeschosswohnung steigern. Außerdem sollen jeweils im Eisvogelweg und der Brunnengasse in Großaltdorf Einfamilienhäuser mit Garagen errichtet werden. Ohne größeren Diskussionsbedarf stimmte das Gremium allen Vorhaben einstimmig zu.

Ob das Salz dem städtischen Winterdienst ausgegangen sei, wollte Ortschaftsrat Ralf Schweda in der Fragestunde von Ortsvorsteher Jürgen Jäckel wissen. Im Bereich des Siedlungsgebiets Wörlebach gäbe es einige gefährliche Eisplatten auf den Straßen. Es sei noch ausreichend Streusalz im städtischen Lager vorhanden, konnte ihn Jäckel beruhigen. Der Winterdienst werde sich der Sache annehmen.

Eine weitere Gefahrenstelle bei Eis und Schnee hat Ortschaftsrat Bernhard Weller beim Kreisverkehr auf dem Hohbühl ausgemacht. Hier soll geprüft werden, ob die recht steil abfallende Böschung zum Baugebiet Wörlebach mit einer Leitplanke abgesichert werden müsste, zumal in diesem Bereich auch der Fußweg aus dem Baugebiet zur Hohbühlschule über den Kreisel führt.

Ortschaftsrat Manuel Baumann monierte die Wurzelstöcke im Wörthbach zwischen der Hindenburg- und der Blumenstraße. Nachdem die Weiden abgesägt wurden, sollte man auch die Wurzelstöcke entfernen, bevor sie wieder beginnen auszutreiben.

Ortschaftsrat Bernhard Weller erinnerte daran, das Lichtraumprofil im Bereich des Kirchenwegs auszuschneiden. Eine Gehwegleuchte sei bereits vollständig eingewachsen. Außerdem sollte der aufgefüllte Wassergraben im Bereich der hinteren Wörthstraße wieder frei gemacht werden. Ortsvorsteher Jäckel sicherte eine umgehende Prüfung aller Anfragen zu.


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10.03.2010

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