Bott setzt ab sofort auf "Ökostrom"
Gaildorf. Der Vertrag ist perfekt: Bott wird von der Energieversorgung Gaildorf mit "Ökostrom" beliefert. Dadurch soll in den kommenden zwei Jahren ein Ausstoß von 1250 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden.
Die Energieversorgung Gaildorf (EVG) wird Bott, einen der führenden Hersteller von Betriebs- und Fahrzeugeinrichtungen, in den nächsten zwei Jahren mit Strom beliefern. Das Besondere daran: Die Maschinen und Anlagen werden künftig ausschließlich mit "Ökostrom" vorwiegend aus heimischen Wasserkraftwerken betrieben.
"Mit der Umstellung auf grünen Strom sieht sich Bott als Vorreiter und Vorbild und leistet einen gezielten Beitrag zum Klimaschutz", betonte Bott-Geschäftsführer Dr. Reinhard Wollermann-Windgasse bei der Unterzeichnung des Vertrags.
Rund 2,5 Millionen Kilowattstunden elektrischer Energie werden jährlich für die beiden Bott-Werke in Gaildorf verbraucht. Dadurch, dass dieser Anteil aus natürlichen Quellen erzeugt wird, "wird der Ausstoß von etwa 1250 Tonnen Kohlendioxid vermieden", erläutert Wollermann-Windgasse.
Claus Michelmichel, Geschäftsführer der EVG, legt Wert auf die Feststellung, dass sich sein Unternehmen "der Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft" stelle. Aus diesem Grund "setzen wir mit der Marke NaturEnergie auf die Stromproduktion aus reiner Wasserkraft." Unabhängige Fachleute des TÜV Nord stellen lauf Michelmichel "regelmäßig sicher, dass das Stromprodukt NaturEnergie aus regenerativen und emissionsfrei erzeugten Energiequellen stammt und eine Vollversorgung der Kunden gewährleistet ist". pm
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar
12.03.2010
| Artikel twittern |
|
|
Bott-Geschäftsführer Dr. Reinhard Wollermann-Windgasse (links) und EVG-Geschäftsführer Claus Michelmichel.
MEISTGELESENE ARTIKEL
Türsteherpoltik in Crailsheim in der Kritik
Daheim Geburtstag zu feiern ist ganz schön, aber zum Schluss mit der ganzen Clique noch in die Diskothek zu gehen, hat auch was. Also machte das kürzlich auch die ältere Tochter des Crailsheimer Bürgermeisters Herbert Holl so.... mehr
Neu-Ulmer Bordell-Chefin wehrt sich gegen Vorwürfe
Neu-Ulm Der in einem Neu-Ulmer Bordell aufgefundene Tote wird nicht obduziert. Die Polizei ist sicher: Der 36-Jährige starb durch einen autoerotischen Unfall. Derweil hat sich die Bordellchefin zu Wort gemeldet.... mehr
Inferno in der Hechinger Altstadt
Hechingen Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte gestern Abend in der Markt- und Schlossstraße. Dramatische Rettungsszenen spielten sich ab. Neun Menschen wurden verletzt.... mehr
Hechinger Brandruinen qualmen noch
Am Tag nach dem Großbrand in der Hechinger Altstadt qualmt es immer noch aus den Brandruinen. Feuerwehrleute sind auch 20 Stunden nach Ausbruch des Feuers noch mit Löscharbeiten beschäftigt.... mehr
Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell
Neu-Ulm Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.... mehr

ZURÜCK
