Bott setzt ab sofort auf "Ökostrom"

Gaildorf.  Der Vertrag ist perfekt: Bott wird von der Energieversorgung Gaildorf mit "Ökostrom" beliefert. Dadurch soll in den kommenden zwei Jahren ein Ausstoß von 1250 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden.

Die Energieversorgung Gaildorf (EVG) wird Bott, einen der führenden Hersteller von Betriebs- und Fahrzeugeinrichtungen, in den nächsten zwei Jahren mit Strom beliefern. Das Besondere daran: Die Maschinen und Anlagen werden künftig ausschließlich mit "Ökostrom" vorwiegend aus heimischen Wasserkraftwerken betrieben.

"Mit der Umstellung auf grünen Strom sieht sich Bott als Vorreiter und Vorbild und leistet einen gezielten Beitrag zum Klimaschutz", betonte Bott-Geschäftsführer Dr. Reinhard Wollermann-Windgasse bei der Unterzeichnung des Vertrags.

Rund 2,5 Millionen Kilowattstunden elektrischer Energie werden jährlich für die beiden Bott-Werke in Gaildorf verbraucht. Dadurch, dass dieser Anteil aus natürlichen Quellen erzeugt wird, "wird der Ausstoß von etwa 1250 Tonnen Kohlendioxid vermieden", erläutert Wollermann-Windgasse.

Claus Michelmichel, Geschäftsführer der EVG, legt Wert auf die Feststellung, dass sich sein Unternehmen "der Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft" stelle. Aus diesem Grund "setzen wir mit der Marke NaturEnergie auf die Stromproduktion aus reiner Wasserkraft." Unabhängige Fachleute des TÜV Nord stellen lauf Michelmichel "regelmäßig sicher, dass das Stromprodukt NaturEnergie aus regenerativen und emissionsfrei erzeugten Energiequellen stammt und eine Vollversorgung der Kunden gewährleistet ist". pm


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