14 Schülerinnen erkunden bei Projektwoche MuT technische Berufe

Die Projektwoche MuT (Mädchen und Technik) gibt Schülerinnen die Chance, in männertypische Berufsausbildungen hineinzuschnuppern.

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Teilnehmerinnen der Projektwoche MuT erwerben ihren Bohrerführerschein beim Unternehmen EBM-Papst in Mulfingen.  Foto: 

Ob aus Neugierde, Interesse oder als Ferienprogramm - die Realschülerinnen und die Gymnasiastinnen aus dem Hohenlohekreis sowie dem Stadt- und Landkreis Schwäbisch Hall investierten eine Ferienwoche in ihre berufliche Zukunft. Und anschließend waren sich die 14 Mädchen einig: "Die Projektwoche MuT hat uns in unserer Berufswahlentscheidung wirklich weitergebracht."

Technischer Beruf kommt nach MuT für manche in Frage

Projektleiterin Monika Kreh vom Verein Lernende Region Heilbronn-Franken beschreibt das Ziel der Projektwoche: "Mit MuT wollen wir bei Mädchen Neugierde und Interesse für geschlechteruntypische Berufe wecken und ihnen das Selbstvertrauen geben, technische Ausbildungen als Alternative in Betracht zu ziehen."

Neben dem Kennenlernen und Workshops wie zum Beispiel "Was kostet das Leben?" standen aktu-elle Forschungsprojekte vom Projekt "Coaching4future" an der gewerblichen Berufsschule in Künzelsau auf dem Programm. Hochschulluft konnten die Teilnehmerinnen auf dem Campus der Künzelsauer Adolf-Würth-Hochschule schnuppern und sich an einer selbst erstellten Blume, gespickt mit funkelnden Leuchtdioden, erfreuen.

Wie vielfältig die Bandbreite der Ausbildungsberufe sein kann, erklärten den Mädchen am dritten Projekttag Auszubildende der Firma EBM-Papst in Mulfingen. Beim selbstständigen Ausprobieren der Tätigkeiten merkten die Teilnehmerinnen schnell, dass Technik auch etwas für Mädchen sein kann.

"Läuse in Süßigkeiten - Was essen wir eigentlich?" Dies war Thema beim Workshop "Lebensmittelstoffe" bei der Experimenta Heilbronn. In weißen Kitteln, fast wie richtige Forscherinnen, mussten die Schülerinnen herausfinden, welche Farbstoffe M&Ms enthalten.

Wie finde ich den richtigen Beruf? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Wie funktioniert die Ausbildung? Was verdiene ich? All diese Fragen stellen sich den Mädchen bei der Berufswahl, weiß Susanne Ehrmann, Gleichstellungsbeauftragte der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim. Antworten darauf erhielten sie von einer Beraterin im Berufsinformationszentrum bei der Agentur für Arbeit in Hall.

Und so stand für manche Teilnehmerin nach der Projektwoche fest: Das Schulpraktikum wird in einem technischen Beruf absolviert.

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