Rückblick: Spiel, Satz und Sieg Schelklingen

Vor 25 Jahren war der TC Schelklingen in der Erfolgsspur. Sowohl Damen wie auch Herren stiegen auf. Vor 50 Jahren feierte die SG Ersingen mit einem Jubiläumswochenende ihr 40-jähriges Bestehen.

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  • Die Damen des TC Schelklingen wurden 1989 Meister und stiegen in dei Bezirksklasse II auf, (v.l.) Sabine Kredler, Sandra Wekenmann, Regine Weyler, Christa Höfler, Inge Braun, Evelin Rueß. Es fehlt Anne Birkmeier. Privatfoto 1/2
    Die Damen des TC Schelklingen wurden 1989 Meister und stiegen in dei Bezirksklasse II auf, (v.l.) Sabine Kredler, Sandra Wekenmann, Regine Weyler, Christa Höfler, Inge Braun, Evelin Rueß. Es fehlt Anne Birkmeier. Privatfoto
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Vor 25 Jahren

In blendender Verfassung präsentierten sich die Tennis-Mannschaften des TC Schelklingen zum Ende der Saison 1989. Das Herrenteam machte mit einem 6:3-Erfolg über den TC Öpfingen die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksklasse I perfekt. Gerhard Stetter, Michael Rueß, Jürgen Lohmüller und Werner Ott in den Einzeln sowie die Doppel Stetter/Rueß und Ott/Lohmüller sicherten den Erfolg. Auch die erste Damenmannschaft des konnte Meisterschaft und Aufstieg bejubeln. Da der TC Gauingen in Oberkirchberg zwei Spiele abgab, stand am Ende des Spieltags der Titel für die Damen fest. Und auch die zweite Herrenmannschaft hatte Grund zum Feiern: Am letzten Spieltag der Saison konnten sie mit einem 7:2-Erfolg über Mengen den Klassenerhalt sichern.

Weniger gut lief es indes für die Tennisdamen des TC Ehingen. Wie schon im Vorjahr scheiterten die Ehingerinnen knapp. Dabei kam es zu einem echten Herzschlagfinale: Am letzten Spieltag mussten die TC-Damen zu den bis dahin ebenfalls noch ungeschlagenen Damen des SV Böblingen reisen. Nach einem 2:4-Rückstand egalisierten die Damen mit zwei Erfolgen im Doppel. Das entscheidende Spiel aber ging verloren - und somit auch der Aufstieg in die Verbandsliga.

In Munderkingen wurde das Stadionfest des VfL derweil zu einem wahren Torschützenfest. 231 Treffer erzielten die 19 Teams in den 76 Partien des Fußball-Jedermannturnieres. Am Ende siegte "Monte Muli" vor den "Chicken Mac Nuggets" und Kolping. Auch wenn das Wetter nur bisweilen mitspielte, fand das Turnier großen Anklang.

Beim Senioren-Jubiläumsturnier zum damaligen 25-jährigen Bestehen des SV Untermarchtal holte sich die erstmals teilnehmende Mannschaft der Polizei Ulm mit einem 2:0 über den Gastgeber den Turniersieg. Unsere Zeitung schloss damals, dass Polizisten wohl doch die besseren Fußballer seien.

Vor 50 Jahren

"Einen besonderen Platz wird die Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen in der Vereinschronik einnehmen", schrieb unsere Zeitung 1964 über die SG Ersingen. Der Verein hatte seinen "runden Geburtstag" mit Jugend- und Einlagespielen sowie mit "den Kämpfen um den Fritz-Bauer-Gedächtnispokal" gefeiert. Dort standen sich im Finale der "sieggewohnte" TSV Rißtissen und Ringingen gegenüber. Nach ausgeglichener erster Hälfte - 1:1 stand es zum "Pausentee - "drängte der A-Klassenmeister Rißtissen stark und schoss in regelmäßigen Abständen noch vier Tore, so dass der Sieg mit 1:5 recht deutlich ausfiel."

Im Rahmen des Jubiläums-Wochenendes wurde auch das Endspiel um den Kreispokal der A-Jugend ausgetragen, das Oberdischingen mit einem 3:1 über Allmendingen für sich entscheiden konnte.

Der damalige Pfarrer Killus sprach der SG Ersingen am Sonntag in einem Gottesdienst den Segen aus. Zudem ging er in seiner Rede "auf den Wert einer vernünftigen Leibesertüchtigung hin, zeigte aber auch die Gefahren, die aus einer einseitigen Überschätzung des Leibes erwachsen können."

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