Albstadt-Bike-Marathon: Dabei sein und genießen

Herter und Schmuker haben den Albstadt-Bike-Marathon gemeistert.

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Für Stephan Herter aus Obermarchtal und Roland Schmuker aus Schemmerhofen gilt zunächst das alte olympische Motto, wenn sie beim Albstadt-Bike-Marathon aufs Mountainbike steigen: Dabei sein ist alles. Dazu gehört aber auch: ordentlich mitfahren und ins Ziel kommen. Den beiden begeisterten Freizeitfahrern ist dies bei der 23. Auflage am Wochenende auf der Zollern-Alb prima gelungen.

Für die beiden Biker aus Passion zählt nicht nur das Strecken-Profil, sondern auch das ganze Drum-Herum. „Das ist geradezu bombastisch, was da bei den Zuschauern abgeht“, schwärmt Stephan Herter. „Die Atmosphäre von den Zuschauern her ist der Wahnsinn, vor allem bei der Skisprungschanze, wo einen die Fans in Zweierreihen anfeuern“, ist Roland Schmuker begeistert. Das sei ähnlich wie bei der Tour de France in einer Zielankunft. Auch wenn man durch die Ortschaften fahre, würden die Zuschauer entlang der Strecke ein Event und eine Party daraus machen. Albstadt sei eine ganz coole Veranstaltung, schätzt der Torwart-Trainer des Fußball-Verbandsligisten SSV Ehingen-Süd das Ereignis. Laut Veranstalter verfolgen die vom Ski-Club Onstmettingen organisierte Veranstaltung mehr als 15000 Zuschauer. Kein Wunder also, dass die auf insgesamt 2500 Teilnehmer begrenzte Mountainbike-Show schnell ausgebucht war. Man müsse sich früh anmelden, um überhaupt einen Startplatz zu bekommen, sagt Schmuker. Er hat sich mit Arbeitskollegen und Freunden schon im Januar eintragen lassen.

Stephan Herter gefallen ferner die „technisch anspruchsvolle und interessante Strecke sowie die perfekt Organisation“. Da sei man super aufgehoben und außerdem treffe er immer wieder Bekannte. „So eine Strecke mit 2000 Höhenmetern gibt es hier in der Region nicht“, betont Herter, der den Albstadt-Marathon schon zum 10. Mal gefahren ist.

Herter, im Trikot der Alb-Füxe, belegte über die 83 Kilometer und 2000 Höhenmeter Platz 82 in der Klasse Hobby Master 2 für die Jahrgänge 1967 bis 1976. Nach 3:48.39,2 Stunden überquerte er die Ziellinie. Schmuker war ebenfalls in dieser Gruppe am Start und kam als 159. nach 4:03.51,7 Stunden an. Mehr als 600 Fahrer waren beim Hobby Master 2 dabei. Zum Vergleich: die schnellste Zeit überhaupt fuhr Markus Kaufmann aus Meckenbeuren mit 2:48.44,0 Stunden. „Da schlackert man nur so mit den Ohren“, scherzte Schmuker angesichts der Sieger-Zeit. Schnellste Fahrerin bei den Frauen war Gabi Stanger aus Dettingen/Erms in 3:20.53,2 Stunden. Stanger ist sie keine Unbekannte, denn bereits mehrfach hat sie den Marchtal-Bike-Marathon gewonnen.

Herter und Schmuker haben schon die nächsten Touren im Visier. Während Herter dieses Jahr noch mit Kollegen nach Reschen in die Berge fahren will, richtet sich Schmuker auf die Alb-Gold-Trophy im Oktober in Münsingen ein.

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