Stuttgart feiert Klassenerhalt, Mannheim den Titel

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Jubel mit Schale: die Rhein-­Neckar-Löwen.  Foto: 

Uff, es ist geschafft – der TVB Stuttgart bleibt in der Handball-Bundesliga. Am letzten Spieltag reichte dem Team im Derby bei Frisch Auf Göppingen ein 26:26 (16:14), um die letzten Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen. In die zweite Liga muss nun neben den schon feststehenden Absteigern HBW Balingen-Weilstetten und HSC Coburg auch der Bergische HC.

Der TVB  zeigte in Göppingen eine starke kämpferische Leistung. Lediglich gegen Ende der Partie wurde es noch mal spannend. Mit einer hohen Niederlage in Göppingen hätten die Stuttgarter theoretisch noch absteigen können. Doch vor allem Marian Orlowski mit sechs Treffern verhalf dem Team von Trainer Markus Baur zum letztlich verdienten Klassenverbleib. „Ich bin einfach nur super happy. Meine Mannschaft hat in den letzten Wochen einen guten Job gemacht. Auch zum Abschluss mache ich ihr ein großes Kompliment, denn sie hat in Göppingen wieder konzentriert alles umgesetzt“, jubelte Baur. Für Altmeister Frisch Auf,  der die Saison auf dem zehnten Platz beendet, war Ex-Nationalspieler Lars Kaufmann mit acht Treffern am erfolgreichsten.

Gejubelt wurde nicht nur in Stuttgart, sondern auch beim TBV Lemgo. „Das war Spitz auf Knopf, das war nervenaufreibend und Spannung pur“, sagte Nationalspieler Christoph Theuerkauf nach dem 32:31 (15:13)-Zittersieg  gegen den VfL Gummersbach, der die mit Stuttgart punktgleichen Lemgoer rettete.

Dem Bergischen HC  hat der deutliche 32:24 (17:12)-Erfolg gegen die in diesem Jahr sieglose TSV Hannover-Burgdorf nichts mehr genutzt. Er bleibt wegen der Erfolge der Abstiegskontrahenten auf dem drittletzten Platz und muss den bitteren Gang in die zweite Liga antreten. Wie auch der schon feststehende Absteiger HBW Balingen-Weilstetten, der sich mit einer respektablen 22:25-Heimniederlage gegen Rekordmeister THW Kiel aus der Bundesliga verabschiedete. Die Norddeutschen sicherten sich durch diesen Erfolg Platz drei und damit einen Startplatz in der Champions League.

In die Bundesliga steigen neben dem schon feststehenden Zweitliga-Meister TuS N-Lübbecke auch der TV Hüttenberg und die TSG Ludwigshafen-Friesenheim auf.

Der  alte und neue deutsche Meister Rhein-Neckar-Löwen hat nach dem abschließenden 33:28 (19:14)-Erfolg gegen MT Melsungen in der Mannheimer Innenstadt seinen Titel  gefeiert. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen fuhr am Sonntag mit dem Fahrrad zum Münzplatz, wo es von seinen Anhängern frenetisch gefeiert wurde. „Den Druck, den die Mannschaft und auch der Trainer ausgehalten haben: Da muss man schon den Hut vor ziehen“, sagte Teammanager Oliver Roggisch. Der Ex-Weltmeister mahnte aber auch mit Blick auf die neue Saison: „Wenn wir oben bleiben wollen, müssen wir hart arbeiten und uns gezielt verstärken.“ 

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