Handballerinnen auf EM-Kurs - 30:16-Sieg in der Türkei

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Svenja Huber war mit sechs Toren beste deutsche Werferin. Foto: Thomas Johansson  Foto: 

Im Hexenkessel von Amasya sind die deutschen Handballerinnen cool geblieben und haben Kurs auf die EM genommen. Dank eines tollen Starts nach der Pause sicherte sich das Team von Bundestrainer Michael Biegler in der EM-Qualifikation einen 30:16 (14:11)-Sieg in der Türkei.

Das zunächst frenetische Publikum war spätestens nach dem 22:14 ruhiggestellt, am Ende tanzten Clara Woltering&Co. übers Feld im Amasya Spor Salonu. Beste Werferin war Rechtsaußen Svenja Huber, die alle ihre sechs Treffer in der ersten Viertelstunde erzielte.

Im Vergleich zum glücklichen 26:26-Remis zum Auftakt der EM-Quali gegen Litauen am Mittwoch hatte Biegler den Kader auf sechs Positionen geändert. Unter anderem ersetzte Kapitän Woltering im Tor Katja Kramarczyk. In den ersten 14 Minuten allerdings stand vor allem Svenja Huber im Fokus. Denn die Rechtsaußen, die am Mittwoch ebenfalls noch auf der Tribüne gesessen hatte, hatte bis zum 7:4 bereits sechs Treffer auf ihrem Konto, darunter drei Siebenmeter.

Aber selbst ein Fünf-Tore-Vorsprung beim 12:7 (19.) gab der DHB-Auswahl noch keine Sicherheit. Weil die Biegler-Auswahl viele Chancen ausließen, war bei 11:12 der Vorsprung fast schon aufgezehrt. Bis zur Pause aber lag die deutsche Mannschaft 14:11 vorn. Dann war der Bann gebrochen: Mit einer 8:0-Serie zum 22:14 erzwangen die Gäste die Vorentscheidung. Biegler konnte angesichts der beruhigenden Führung viel wechseln.

Mit drei Punkten nach zwei Spielen liegt die deutsche Mannschaft auf Kurs EM, dritter Gegner in Qualifikationsgruppe 6 ist Spanien. Die ersten beiden Mannschaften qualifizieren sich für die EURO 2018 in Frankreich. Vorher steht ab dem 1. Dezember noch die Heim-Weltmeisterschaft auf dem Programm, Ziel ist das Halbfinale.

In Amasya musste die DHB-Auswahl auf Anne Hubinger verzichten. Die Rückraumspielerin des Thüringer HC hatte sich im Abschlusstraining am Samstagabend eine schwere Fußverletzung zugezogen, als sie nach einem Wurf auf dem Fuß einer Mitspielerin umknickte. Die 24 Jahre alte Linkshänderin musste im Krankenhaus behandelt werden, wo ihr zunächst das Sprunggelenk wieder eingerenkt wurde. Wie lange Hubinger ausfällt und ob sie bei der Heim-WM im Dezember auflaufen kann, steht noch nicht fest.

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