Ehingen will Nachlegen

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Nach der überraschenden Niederlage im Auftaktspiel der Bezirksliga gegen die HSG Langenau/Elchingen II (22:25) zeigten sich die Handballer der TSG Ehingen vergangene Woche deutlich verbessert. Mit 23:21 bezwangen sie den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Söflingen II. „Die Mannschaft hat sich gesteigert, aber es ist noch einiges an Potential da“, so das Fazit von TSG-Trainer Werner Pointinger nach der Partie. Nun trifft die Mannschaft am heutigen Samstag um 20 Uhr auf die HSG Langenargen-Tettnang, die als einziges Team der Liga noch keinen Punkt holen konnte. Eine Statistik, die aber zu dem frühen Zeitpunkt der Saison noch keine Aussagekraft hat. „Nach dem Tabellenplatz ist es eine machbare Aufgabe“, sagt er. Doch er warnt auch davor, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen „Vor dem Spiel hat noch keiner gewonnen.“ Dennoch lässt er keinen Zweifel: „Wir wollen gewinnen und müssen auch gewinnen, um den Anschluss an die Spitze zu halten.“ Daher werde die Mannschaft nicht an den Bodensee fahren, um einen Ausflug zu machen, wie er sagt.

Dass Langenargen aber nicht nur zu den besten Mannschaften der Liga zählt, war vergangene Saison zu sehen, als sie erst am vorletzten Spieltag mit einem Sieg gegen Langenau die Klasse halten konnten und in der Endabrechnung auf Platz neun landeten. Daher ist das Ziel der Mannschaft um Trainer Heino Stieger, den Klassenerhalt möglichst früh zu sichern. Nach den Abgängen von Dominik und Benjamin Behr sowie Marc Dreher wird diese Aufgabe sicherlich keine leichte sein. Vor allem da sie die ersten Monate der Runde auf den erfahrenen Mitte-Spieler, Alexander Merath verzichten müssen, sowie Marius Längin noch immer mit einem verletzten Knie zu kämpfen hat.

Personell angeschlagen

Auch die Ehinger sind personell nicht in Vollbesetzung. Zwar sind Patrick Vögtlin, Sebastian Kiem und Steffen Kaus wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, doch haben sie einen Trainingsrückstand aufholen. Da zudem Rainer Mall (Mittelhandbruch) und Alexander Seewald jun. (krank) ausfällt, wird Vögtlin mit an den Bodensee fahren und sein erstes Spiel in der Saison bestreiten. Daher spricht Pointinger auch nicht von einer angespannten Personallage. „Die Spieler sind flexibel einsetzbar und daher sind wir auch auf jeder Position doppelt besetzt.“

Eine spezielle Taktik hat Pointinger nicht um die Hausherren zu besiegen. „Sie sind mannschaftlich geschlossen und haben keinen Spieler der heraussticht.“ Daher will er mit seinem Team geschlossen auftreten und dadurch die ersten Auswärtspunkte der Saison holen. Daran lässt Pointinger keinen Zweifel. ori

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