Ungebremster Optimismus bei der TSG Ehingen

Fußball-Landesligist TSG Ehingen geht auch seinen 9. Spieltag mit viel Zuversicht an. Heute spielt die TSG beim VfB Friedrichshafen.

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Ballbesitz ist das A und O für Thomas Schubert und Co.  Foto: 

Das Schlusslicht der Fußball-Landesliga lässt sich angesichts der miserablen Lage nicht verunsichern und verbreitet weiter Zuversicht. „Wir sind weiter optimistisch”, gibt TSG-Trainer Roland Schlecker das Motto für das Auswärtsspiel beim favorisierten VfB Friedrichshafen aus. Die Begegnung im Zeppelin-Stadion beginnt um 15 Uhr.

Am Ehinger Kader hat sich zum vergangenen Spieltag gegen Ochsenhausen nicht viel geändert. Trainer Roland Schlecker hat 15 Leute zur Verfügung. Dieses Mal soll der zuletzt kurzfristig verhinderte Marc Steudle wieder für die Ehinger stürmen. Auch Jannik Lehner gehört wieder zum Kader, nachdem er seine Sperre abgesessen hat. Verzichten muss der Tabellenletzte dagegen auf Mathias Nothacker, dessen Einsatz gegen Ochsenhausen wohl noch etwas zu früh kam. Auch Daniel Topolovac, der zwar wieder aus dem Urlaub zurück ist, bleibt verletzt noch außer Gefecht. Dies gilt im Übrigen auch für Dario Giuliano, dessen Verletzung sich als langwierig herausgestellt hat; das Ehinger Eigengewächs leidet unter einer Schambein-Entzündung.

Wankelmütige Häfler

Ersatztorhüter Patrick Vonnier wird ebenfalls nicht mit an den See fahren; er wird bei der A-Jugend gebraucht, die am heutigen Samstag um 17 Uhr gegen die SG Griesingen das Spitzenspiel der Bezirksstaffel bestreitet. Griesingen ist Tabellenführer, die TSG liegt auf Platz fünf.

In Friedrichshafen wird Philipp Steudle, die etatmäßige Nummer eins des Landesligisten, zwischen den Pfosten stehen. Wie die Abwehr vor ihm aussehen wird, ließ der Ehinger Übungsleiter noch offen. Man überlege eine Umstellung der Vierer-Kette, sagte Schlecker. Wer letztendlich auf dem Platz stehen wird, auch in der Mitte und in der Offensive, hängt vom Freitagstraining ab.

Gastgeber VfB Friedrichshafen hat die jüngste 0:1-Niederlage in Weingarten noch nicht verdaut. „Da habe ich allergisch reagiert”, sagte VfB-Coach Christian
Wucherer, „da haben wir noch dran zu knabbern, denn das war ein Genickschlag.” Er kann sich die schwankenden Leistungen sowie den Leistungsabfall vom Spiel eine Woche zuvor gegen Berg
(5:1 für den VfB) auch nicht wirklich erklären, aber es hätte besser laufen können und müssen. „Charakter kann ich nicht trainieren”, betonte Wucherer.

Gegen Ehingen hat der VfB-Trainer „einen Dreier fest eingeplant”. Er erwartet von seinen Schützlingen, dass sie den Schlendrian in der Kabine lassen und das Schlusslicht nicht unterschätzen. Einzig gravierender Ausfall beim VfB ist Ugur Tuncay; ansonsten verfügen die Häfler über einen beneidenswert breiten Kader.

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