Süd macht keine Geschenke

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Erwartungsgemäß hat Meister SSV Ehingen-Süd das vorletzte Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten SV Ochsenhausen gewonnen. Vor etwa 150 Zuschauern machte die Mannschaft von Trainer Michael Bochtler keine Geschenke und besiegte den Tabellenzehnten 5:2 (2:0).

Der SV Ochsenhausen ist am Samstag voller Optimismus in die Pfarrei gereist; Oliver Wild und die Seinen hatten sich etwas Zählbares ausgerechnet. Entsprechend motiviert ging Ochsenhausen in die Zweikämpfe; das meiste Geschehen lief in der Süd-Hälfte ab. Erst nach elf, zwölf Minuten tastete sich der Gastgeber nach vorne; Samuel Kollmann kam frei zum Schuss, aber der Ball ging rechts am Tor vorbei. Das hätte die Führung sein müssen (13.).

Eine Minute später vertändelten die Gäste den Ball. Michael Turkalj behauptete sich gegen Thilo Denzel, umspielte SV-Torwart Alexander Aumann und schoss aus spitzem Winkel zum 1:0 ein; ein herrlicher Treffer und ein Schock für Ochsenhausen zugleich. Es folgten mehrere Möglichkeiten. Eine davon schloss Haas, der durchlief, entspannt zum 2:0 ab (30.). Süd agierte jetzt meisterlich.

Wie anfangs drehte Ochsenhausen auch zu Beginn der zweiten Halbzeit auf. Die Hausherren ließen es viel zu lässig angehen, gingen nicht mehr konsequent in die Duelle. SSV-Torhüter Benjamin Gralla zeigte mehrfach, was er drauf hat. Gralla  nahm SVO-Torjäger Konrad Licht im Liegen mit einer Hand souverän den Ball ab (50.), dann parierte er einen Schuss aus kurzer Distanz. Cronos Pfluger scheiterte ebenfalls an Gralla (62.).

Der nächste Konter über Maier führte zum 3:0 durch Martin Schrode (64.). „Das war vorentscheidend“, sagte Wild. Dennoch gelang seinem Team vier Minuten danach das erste Tor durch Pfluger. Aber ein  paar Minuten später hatte Süd den alten Abstand wieder hergestellt;  Maier war mit dem 4:1 zur Stelle (69.). Etwas Hoffnung keimte beim Gast auf, als Manuel Mohr auf 4:2 für den SVO verkürzte. Schrode sorgte mit seinem zweiten Treffer für klare Verhältnisse (88.).

In der zweiten Halbzeit hat bei uns die Zuordnung gefehlt“, monierte Bochtler. Er und die Mannschaft seien froh, dass die Saison bald zu Ende sei. Kommenden Samstag spielt Süd in Schwendi.

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