Stadtderby im Stadion

Bei ihrem letzten Gastspiel auf fremdem Platz stehen sich am Sonntag der KSC und Türkgücü Ehingen im städtischen Stadion gegenüber.

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Der TSV Türkgücü Ehingen (blau) richtet den Blick nach vorne: Bald spielen sie, genau wie die Kontrahenten des KSC Ehingen, auf dem neuen Kunstrasenplatz am Wenzelstein. Am Sonntag geht es für Beide noch einmal ins Stadion.  Foto: 

Ein letztes Mal müssen die beiden Trainer der Mannschaften KSC Ehingen (14.) und Türkgücü Ehingen (8.) mit ihren Mannen auf einen fremden Platz ausweichen. Der Rasen am Wenzelstein ist fertig, Abschied also vom Ehinger Stadion, der Heimat auf Zeit der Kroaten.

"Das Spiel am Sonntag wird ein bisschen was besonders sein, weil wir ja mit Türkgücü den Platz am Wenzelstein teilen", führt KSC-Vorsitzender Danijel Majic aus. Dennoch geht er von keinem "Ausnahmespiel" aus: "Eigentlich ist es ein normales Ligaspiel für uns." Was den Kader anbelangt ist Maijc guter Dinge, dass alle Akteure auflaufen. "Alle sind da und freuen sich. Schließlich ist es ja auch ein Derby."

Und ein Derby, da ist sich Türkgücü Ehingens Coach Ali Dinc sicher, ist dann doch was Besonderes. "Es macht einfach mehr Spaß, weil jeder engagierter ist", sagt der Spielertrainer mit Vorfreude auf den kommenden Sonntag. Bis auf Ihsan Araz, der am Wochenende verhindert ist, sind bei den "Gästen" alle Spieler an Bord.

Spannung verspricht ebenfalls die Begegnung zwischen den SF Donaurieden (3.) und dem momentan auf den vierten Rang gestiegene FC Schmiechtal. Während Donaurieden in der Vorwoche den sicher geglaubten Sieg gegen Süd II aus der Hand gab, brauchte auch Schmiechtal bis in die Schlussminuten um die Partie gegen Türkgücü spät zu den eigenen Gunsten zu entscheiden. Zwar liegt ein Puffer von aktuell vier Zählern zwischen den Kontrahenten, allerdings bestritt das Team um Horst Scheible erst zehn Spiele.

Bisher bereits zwölf Partien absolvierten die Spitzenreiter aus Ringingen, die am Wochenende auf Herausforderer SV Herbertshofen (7.), unter der Leitung von Trainer Tobias Tress, treffen. Das Punktekonto des Tabellenführers schwillt weiter an, wenn dem Favoriten keine Stolpersteine in den Weg gelegt werden.

Die Verfolger können ihren Teil dazu beitragen, wenn sie mit Siegen aus ihren Aufgaben hervorgehen. Etwa die SG Ersingen (5.), die auf eigenem Platz gegen den TSV Rißtissen II (10.) ran muss. Drei Spiele unbesiegt war der Gastgeber, ehe Dettingen die Serie reißen ließ. Rißtissen dreht sich derzeit im Kreis und führt das untere Tabellendrittel an.

Die SG Dettingen (6.), die auswärts beim BSV Ennahofen (11.) gefordert ist, hat bereits einen beachtlichen Abstand von elf Punkten auf den Ligaprimus Ringingen. Ennahofen ist weiter auf der Jagd nach der neuen Bestmarke in zwei Jahren.

Im Aufeinandertreffen des SSV Ehingen-Süd II (2.) mit dem SV Granheim (9.), stehen die Chancen für einen Sieg der Hausherren aufgrund des momentanen Laufs gut, doch auch Granheim geht mit einem Sieg im Rücken ins Spiel.

Unter sich bleiben die TSG Ehingen II (12.) und der SV Niederhofen (13.) im Tabellenkeller. Egal wer die Partie der punktgleichen Gegner für sich entscheidet, nach oben ist es noch ein langer Weg für beide Teams. Der Abstand auf die vorauseilenden Mannschaften wächst zunehmend.

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