NACHSCHUSS

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TSG ist bester Neuling

In der Fußball-Bezirksliga trennt sich die Spreu vom Weizen, der FC Laiz ist nach seinem 5:0-Sieg und einem Spiel weniger als die Konkurrenz klarer Meisterschaftsfavorit. Der Zweite FV Bad Schussenried hat die besten Aussichten auf die Vizemeisterschaft, diesmal schlug er den FC Schmiechtal mit 3:0. Damit schickte der FV die Schmiechtaler, die noch vor vier Wochen auf den Vizetitel schielten, in das Mittelfeld. Nun hat der FC noch drei Punkte Vorsprung vor der TSG Rottenacker, die außer ihrer guten spielerischen Leistung eine gute Kampfmoral in die Waagschale wirft. Mit dem 1:0-Sieg gegen den FC Mengen hat sie ihren Gast überholt und ist derzeit bester Neuling. Wieselflinker Brunner

Beim Duell der beiden Neulinge ragte Philipp Brunner (TSG) besonders heraus, er war oft Antreiber und trotz des Auslassens einiger Chancen der gefährlichste Stürmer zugleich. In der 50. Minute lieferte er den den Beweis, dass die TSG in jeder Situation gedanklich voll im Spiel ist: Als ein Mengener Abwehrspieler den Ball zu seinem Torhüter Jörg Kurschuss zurückspielte, lauerte der Noch-A-Jugendliche und nutzte eine Unachtsamkeit des Gästekeepers, der ein Weile zu lange zögerte. Als dieser den Ball abschlug, war plötzlich Brunner da und blockte das Leder, sagte Uwe Schneider. Nachdem beide Spieler ohne gegenseitiges Foul zu Boden fielen, sei der wieselflinke Brunner schneller aufgestanden. Er habe das Leder vom Torhüter weggezogen und zum 1:0 ins Gästetor befördert. Kurschuss gilt beim FC Mengen nach Auskunft von FC-Pressewarts Peter Fuchs als verlässlicher Torhüter, erst vor einer Woche habe er dem FC mit seiner sehr guten Leistung den Auswärtssieg in Altshausen gesichert. Rottenacker konnte sogar verschmerzen, dass der ansonsten sehr gute Schiedsrichter bei einem Foul der Mengener im Strafraum den Strafstoß verweigerte. Ähnliches Missgeschick

Das Malheur des FC-Torhüters war jedoch nicht das einzige auf dem Rottenacker Spielfeld. Denn bereits im Vorspiel der B-Staffel II passierte dem Lauteracher Torhüter Benjamin Gantert ein ähnliches Missgeschick: Als der SC Lauterach mit seiner vielbeinigen Abwehr ein torloses Remis bis fünf Minuten vor Ende rettete, schlug der SC-Keeper Benjamin Gantert am Ball vorbei. Somit gelang Florian Schlachter das siegbringende 1:0-Tor für die "Zweite" der TSG, die von allen zweiten Teams in dieser Liga das Zweitbeste ist. Die TSG gewann somit beide Spiele dieser Runde gegen Mengen, auch im früheren Relegationsspiel behielt sie die Oberhand. Übrigens, die TSG-Kicker feierten Dennis Gogeißl, der in der vergangen Woche Vater von Tochter Liane wurde. Zwei "Elfer" gesehen

Die Sportfreunde Kirchen verpassten beim Heimspiel gegen den SV Ebenweiler ein Unentschieden, wodurch sich der Gast im Abstiegskampf absetzte. Reiner Schrode kritisierte, dass ihnen der Schiedsrichter in der Schlussphase einen Hand- und einen Foulelfmeter versagte. Der von uns befragte Gästetrainer Lars Müller schilderte seine Sichtweise zu diesen Spielszenen: "Ein Handspiel einer meiner Abwehrspieler habe ich nicht gesehen, doch beim Foul hätte er berechtigterweise einen Strafstoß für Kirchen geben können. Wir hatten mit dem knappen Sieg das Glück auf unserer Seite." Guter Schiedsrichter

Großes Lob erhielt Schiedsrichter Michael Braunger nach der Partie des SV Oberdischingen gegen den SSV Ehingen-Süd. "Solch einen guten Schiedsrichter haben wir selten gehabt." Das habe insbesondere deshalb auch gut getan, da Oberdischingen die Niederlage gegen Unlingen dem Unparteiischen zu verdanken gehabt habe. Da die Konkurrenz um den Klassenerhalt aber gewonnen hat, ist der Abstand für den SVO angewachsen. "Die Spiele gegen die Spitzenteams sind nun vorbei, nun müssen wir aber gegen die Konkurrenten auch dreifach punkten", gibt der Oberdischinger Abteilungsleiter Roland Stirmlinger die Devise für die anstehenden Spiele aus. Erste Niederlage des SSV

Die erste Niederlage der Saison musste die Reserve Ehingen-Süds in Oberdischingen einstecken. Sie wird es aber verschmerzen können, da aufgrund des großen Vorsprungs die Meisterschaft wohl bald sicher feststehen dürfte. Weg von der Spitze

Vorerst raus aus dem Kampf um die beiden Spitzenplätze ist die SG Griesingen nach der 2:3-Pleite bei den nun punktgleichen Sportfreunden Bussen. SF-Coach Jürgen Subke sah zwei entscheidende Punkte der Gäste. "In Hälfte eins haben sie ihre Chancen nicht genutzt, und nach der Führung wollten sie den Vorsprung nur noch verwalten." Aufgrund der momentanen Glücksphase der Hausherren hätten diese eben dann die Partie noch zu ihren Gunsten entscheiden können. Griesingen und Bussen sind jeweils acht Punkte vom Relegationsplatz weg.

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