Einige Teams liegen noch hinter den Erwartungen

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Während der SV Unterstadion (blau) den dritten Platz verteidigt, läuft es für die TSG Rottenacker II (rot) als Vorletzter nicht rund. Das Team holte sich erst einen Punkt. Foto: Herbert Geiger  Foto: 

Überraschungen und Enttäuschungen: Das gab es gleichermaßen in der Kreisliga B2. Während einige vor der Saison noch als Favoriten gehandelte Teams den Erwartungen bisher nicht gerecht wurden, überraschten andere Mannschaften. Wie im Vorjahr gibt es einen dominierenden Tabellenführer sowie ein breites Mittelfeld. Manche Vereine möchten die Euphorie der guten Ergebnisse der Hinrunde mitnehmen und dem Spitzenreiter weiter Druck machen. Viele Teams müssen sich allerdings noch steigern.

Erst gar nicht die Möglichkeit, so weit zu denken, bekam der TSV Rißtissen II. Nach sechs Niederlagen in Folge und immer weniger Spielern sahen sich die Verantwortlichen gezwungen, das Team nach dem ersten Saisondrittel aus dem Spielbetrieb zu nehmen.

Keine Überraschung ist die souveräne Tabellenführung des SV Daugendorf. Der Absteiger aus der Kreisliga A strebt die sofortige Rückkehr in die höhere Spielklasse an. Erst in der letzten Partie vor der Winterpause musste der Spitzenreiter seine erste Niederlage hinnehmen. Somit gab es für alle Teams der Liga bislang mindestens einmal keinen Punktgewinn.

Zum Ende der Hinrunde zeichnete sich dann eine Verfolgergruppe aus vier Teams ab, die um den Relegationsplatz zum Aufstieg kämpft. Diese Mannschaften trennen nur zwei Punkte voneinander. Darunter ist mit dem SV Unterstadion auch eine Mannschaft, die nach enttäuschender Rückrunde in der Vorsaison einen Trainerwechsel vollzog. Bisher machte sich dieser auch bezahlt. Mehr als knapp die Hälfte aller Spieler lag die Mannschaft von Trainer Christian Bauernfreund auf dem zweiten Tabellenplatz. Noch vor Beginn der Saison hatte dieses Team niemand auf der Rechnung. Vor allem die starke Defensive des SVU beeindruckte bisher, einzig die hohe Niederlage gegen die SGM Andelfingen fügte dem derzeitigen Dritten einen Makel zu.

Ebenfalls Richtung Relegation schielt überraschend der SV Herbertshofen. Das Team, das aus der anderen Kreisliga B gewechselt war, nahm sich in der unbekannten Liga zwar einen Platz im oberen Drittel vor, doch Spielertrainer Tobias Tress hatte nicht allzu hohe Erwartungen. Mit der bislang weißen Weste auf heimischem Platz setzte Hebertshofen ein Ausrufezeichen in der Hinrunde.

Bislang enttäuschend verlief dagegen die Spielzeit für den SC Lauterach. Als Ziel hatte sich die Mannschaft nach dem Trainerwechsel zu Markus Seifried einen Platz unter den besten vier Teams vorgenommen. Nach einer erfolgreichen Vorsaison wollte man die guten Ergebnisse bestätigen. Doch eine lange andauernde Niederlagenserie ließ das Team nie aus dem Mittelfeld der Tabelle kommen. War es in der Vorsaison noch die starke Offensive gewesen, die Lauterach auszeichnete, ist bei 25 Treffern davon nicht mehr viel übrig. Durch die Spielabsage am Wochenende rangiert Lauterach auf Rang sieben. Im Jahr 2017 soll es nach oben gehen.

Mehr von dieser Saison versprochen hat sich ebenfalls der FC Marchtal. Noch immer leidet der Verein unter dem schwachen Saisonstart mit nur einem Sieg in fünf Begegnungen. Spielertrainer Goran Grgic möchte mindestens die Platzierung aus dem Vorjahr bestätigen. Für dieses Ziel fehlen aber nunmehr 40 Punkte. Nach einigen beruflichen Ausfällen kehren zum Start der zweiten Saisonhälfte einige Akteure wieder in den Marchtaler Kader zurück.

Einen Start nach Maß erwischte der VfL Munderkingen II. Die ersten drei Partien gewann Markus Vogel mit seinem Team allesamt und stand damit zwischenzeitlich sogar auf dem zweiten Tabellenplatz. Dieser Höhenflug wurde mit der Niederlage gegen den Herbstmeister Daugendorf aber gestoppt. Danach holte Munderkingens „Zweite“ nur noch sechs Zähler. Bedingt durch einige Ausfälle in der ersten Mannschaft stand dem Trainer der Kreisliga-B Mannschaft nicht selten nur ein sehr dünner Kader zur Verfügung.

Keine Verbesserung zur Vorsaison gibt es für die TSG Rottenacker II. Auch Rottenacker musste immer wieder einige Spieler für die erste Mannschaft in der Bezirksliga abstellen. Akteure wurden sogar reaktiviert. Dennoch überwintert die TSG auf dem letzten Tabellenplatz. Mit bereits 54 Gegentoren stellt das Schlusslicht zudem die schwächste Defensive der Liga.

Punkte müssen die Verfolger auf Spitzenreiter SV Daugendorf aufholen. Dieser führt das Teilnehmerfeld mit 37 Zählern bisher souverän an – und gewann nur zwei Mal nicht.

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