Allmendingen wird zum Pokalschreck

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  • Mit seinem Tor zum 2:1 sorgte der Allmendinger Michel Lippmann (schwarz/gelb) für die größte Überraschung in der zweiten Runde im Bezirkspokal Donau. 1/2
    Mit seinem Tor zum 2:1 sorgte der Allmendinger Michel Lippmann (schwarz/gelb) für die größte Überraschung in der zweiten Runde im Bezirkspokal Donau. Foto: 
  • Vollen Körpereinsatz zeigten die Spieler des VfL Munderkingen (gelb) und drehten die Partie (4:3) gegen TSV Rißtissen.  2/2
    Vollen Körpereinsatz zeigten die Spieler des VfL Munderkingen (gelb) und drehten die Partie (4:3) gegen TSV Rißtissen. Foto: 
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Eine Überraschung gab es am Samstag in der 2. Runde des Bezirkspokals: Denn Kreisliga-B-Verein TSV Allmendingen hat den Bezirksligisten FV Schelklingen-Hausen mit 2:1 aus dem Wettbewerb geworfen. Dabei war der Erfolg der Gelb-Schwarzen war keineswegs unverdient. Schon kurz nach dem Anpfiff störten die TSV-Angreifer früh und setzten so die Schelklinger immer wieder unter hohen Druck. Die Gastgeber kamen so zu zwei, drei dicken Chancen binnen den ersten Minuten. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir in den ersten zehn Minuten so viele Chancen bekommen“, stellte auch Spielertrainer Sascha Wasner, der auf vier Stammkräfte verzichten musste, nach dem Spiel überrascht fest.

Der zwei Ligen höher spielende FV kam erst ab der 20. Minute besser in das Spiel. David Höffner schoss aus aussichtsreicher Position über das Tor. In der 30. Minute fiel dann das 1:0 für Allmendingen. Nach einem Schuss, den der Schelklinger Torwart noch parieren konnte, versenkte Julian Kurtz im zweiten Anlauf das Spielgerät aber dann doch in den Maschen.

Nur vier Minuten später hatten die Gäste per Doppelchance durch Luca Schleiblinger und David Höffner die große Chance zum Ausgleich, doch der an diesem Tag überragende Allmendinger Schlussmann Martin Lecter hielt zwei mal glänzend. Beim 1:1 kurz vor der Pause (44.) durch Patrick Raufer war er jedoch machtlos - Raufer traf nach einer Hereingabe in das linke Eck. „Vor der Pause hatten wir die beste Phase“, analysierte FV-Coach Jens Kannemann, der ansonsten mit der Leistung seiner Elf nicht zufrieden war.

Konnte er auch nicht, denn nach dem Kabinengang schlichen sich wieder die gleichen Abspielfehler wie zu Beginn der Partie ein. Vom Klassenunterschied war nichts zu spüren. So konnte der TSV einmal mehr schnell umschalten und mit einem herrlichen, zentralen Zuspiel in die Spitze brachte Michel Lippmann die Gastgeber erneut in Führung (53.). Danach passierte nicht mehr viel, die Allmendinger spielten die Partie überlegt zu Ende. „Das war eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Wasner. „Man hat gemerkt, wenn man sie vorne anläuft, konnten sie sich meist nur mit hohen Bällen befreien.“ Sein Gegenüber, Schelklingen-Trainer Kannemann, war nach dem Abpfiff alles andere als zufrieden und fand dazu auch deutliche Worte: „Das war heute einfach nur schlecht. Die Einstellung hat gefehlt und wir haben 90 Prozent Fehlpässe gespielt“, so Kannemann. „Der Gegner war heute einfach besser - Allmendingen hat verdient gewonnen.“ Auch Kannemann musste auf vier, fünf Stammkräfte verzichten, ließ dies aber nicht als Ausrede für die schlechte Leistung gelten.

Einen Pflichtsieg hat dagegen der FC Schelklingen/Alb mit 4:1 bei der SG Dettingen II eingefahren. Der neue Alb-Coach Wilfried Staiger feierte damit auch einen gelungen Einstand. In Hälfte eins waren die Dettinger auf Augenhöhe. Nach 2:1-Führung sorgte aber Timo Rothenbacher mit zwei Treffern in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung. Dabei sorgte Rothenbacher bereits für die ersten zwei Treffer in den ersten 45. Minuten und war so.mit Mann des Spiels für den FC Schelklingen/Alb.

Eine gute Moral bewiesen die Fußballer des VfL Munderkingen in der ersten Pokalrunde gegen den TSV Rißtissen. Bereits in der 9. Minuten gerieten die Munderkinger durch ein Tor von Lukas Scholz in Rückstand. Durch zwei weitere Treffer von Timo Oppelz (34.) und Hannes Gebhard (58.) führten die Rißtisser eine halbe Stunde vor Abpfiff gar mit 3:1. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 2:1 erzielte Zakarya Asaad (45.+1). Doch als der TSV schon fast als sicherer Sieger aussah, kamen die 15 Minuten des VfL Munderkingen. Zwischen der 62. und 77. Minuten schafften die Gäste nicht nur den Ausgleich, sondern gingen selbst mit 4:3 in Führung. Die Tore zum Sieg erzielten Daniel Dorn (62.), Konstantin Schmelzer (68.) und Florian Bieg (77.).

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