Markus Schmid und Neno Mrden hören auf Fußball: FC Schmiechtal sucht neuen Trainer

Beim Fußball-Bezirksligisten FC Schmiechtal geht im Sommer eine Ära zu Ende. Der langjährige Spieler und Trainer Schmid (36) hört auf, ebenso Trainerkollege Mrden (32). Das Duo will etwas Neues probieren.

Der Fußball-Bezirksligist FC Schmiechtal benötigt ab der kommenden Saison einen neuen Trainer. Das erfolgreiche Spielertrainer-Duo mit Markus Schmid und Neno Mrden hat sich entschlossen, den Verein nach dieser Saison zu verlassen. "Wir wollen etwas Neues machen", sagen Mrden und Schmid unisono. Wenn möglich, dann wollen die beiden zusammen bei einem neuen Verein anheuern. Konkretes gibt es gleichwohl noch nicht.

"Das ist der richtige Zeitpunkt", sagt Schmid, "wir haben gute Arbeit geleistet und eine gute Runde gespielt." Er hoffe, dass die Mannschaft vollends mitziehe, um weiter oben mitspielen zu können. Für Markus Schmid geht damit eine Ära in Schmiechen zu Ende. "Ich bin jetzt 20 Jahre beim FC, das ist eine lange Zeit." Bis zur C-Jugend spielte "Mogge" beim FCS, danach wechselte er für fünf Jahre zum TSV Blaubeuren, weil es in Schmiechen keine ältere Jugendmannschaft gab. Zurück in Schmiechen gehörte Schmid zu den Akteuren, die den FC unter anderem in zehn Jahren Landesliga mitgeprägt haben. Seit gut einem Jahr trainieren er und Mrden das Team in der Bezirksliga.

"Wir schauen jetzt, was auf uns zukommt", sagt der 32-jährige Mrden. Er spielte insgesamt sechs Verbandsrunden beim FC Schmiechtal. Mrden und der vier Jahre ältere Schmid haben weitere Gemeinsamkeiten. Die beiden sind nicht nur Nachbarn, sie liegen auch sportlich auf einer Wellenlänge. "Wir ergänzen uns prima", sagt Schmid. "Wir können uns gut aufeinander abstimmen", meint Mrden. Noch was. Derzeit büffeln beide für den Trainerschein; gestern Abend beispielsweise war Schiedsrichterprüfung. Bis Anfang 2013 wollen sie den C-Schein in der Tasche haben. "Das ist der nächste wichtige Schritt", sagt Schmid.

Kurt Pianezzola, der Fußball-Abteilungsleiter des FC Schmiechtal, bedauert zwar, dass die beiden Spielertrainer aufhören, akzeptiert jedoch die Entscheidung. "Wir verlieren nicht nur zwei erfolgreiche Trainer, sondern auch zwei gute Spieler", sagt Pianezzola, "und das ist schwerwiegender." Der Abteilungsleiter befindet sich derzeit auf der Suche nach einem Nachfolger.


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Autor: ROLAND FLAD | 04.02.2012

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