Zum 1. Heimspiel der Steeples kommen die RheinStars Köln

Endlich Heimspiel in Ehingen! In der JVG-Halle ist am Sonntag mit Köln eine Mannschaft zu Gast, die einen ähnlich großen Umbruch wie Team Urspring hinter sich hat.

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  • Alles im Griff: Kevin Yebo (in grün gegen David Krämer) will sich den Ball nicht entreißen lassen.   1/2
    Alles im Griff: Kevin Yebo (in grün gegen David Krämer) will sich den Ball nicht entreißen lassen.  Foto: 
  • Bo Meister ist wohl noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. 2/2
    Bo Meister ist wohl noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Foto: 
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Das Spiel gegen Ulm liegt gefühlt schon weit, weit weg. Aber die erste Niederlage der neuen Pro-A-Saison am Ulmer Kuhberg steckten die Basketballer vom Team Ehingen Urspring nicht locker weg. Vor allem die zweite Hälfte beim 69:78 hinterließ bei den Steeples Frust und auch Grund zur Selbstkritik.

Mit dem Heimvorteil in der neuen Halle beim Johann-Vanotti-Gymnasium geht’s am morgigen Sonntag (17.30 Uhr) ins Duell mit den RheinStars Köln. Eine Mannschaft, die zum Auftakt ebenfalls verloren hatte und Parallelen zum Ehinger Kader aufweist. Stark war Köln schon in der vergangenen Saison – ob sie jetzt mit einem völlig neuen Spielerpool noch stärker sind, lässt sich noch nicht sagen.

Mit der Mission Aufstieg in die 1. Bundesliga war man jedenfalls gescheitert. Die Kölner wollen’s dieses Jahr besser machen. Doch der erste Heimauftritt ging gleich mal in die Hose: Gegen Absteiger Phoenix Hagen verlor man 69:83. Ehingens Trainer Domenik Reinboth erklärt sich den deutlichen Auswärtssieg der Feuervögel so: „Die Spieler hatten eine Extraportion Motivation mitgebracht, da es ihrem Trainer momentan nicht so gut geht.“ Ein Sieg ist da förderlich für die Genesung, dachten sich die Hagener. Auf der Gegenseite hatten sich die Kölner in ihrer für Pro-A-Verhältnisse imposanten Lanxess-Arena den Saisonstart komplett anders vorgestellt. Jetzt wollen die RheinStars ihre Fans eben aus 450 Kilometer Entfernung von sich überzeugen. All zu viele Gäste aus dem gegnerischen Fanlager sind nicht zu erwarten.

Aus den vergangenen Aufeinandertreffen, die Ehingen beide verlor, sind somit keine Schlüsse zu ziehen. Es stehen sich zwei ausgewechselte Teams gegenüber. Reinboth will niemanden herausnehmen, den es bei den Domstädtern besonders zu bewachen gilt. Aber Dennis Heinzmann ist mit 2,16 m der größte Big Man der Liga, ein Mann, der allein mit seiner Statur unterm Korb dominiert. Der amerikanische Aufbauspieler Jesse Morgan sorgte für die meisten Punkte der Kölner (24) gegen Hagen, und Max Dileo stößt jetzt als Kapitän wieder ins Team. Im RheinStars-Kader steckt viel Qualität, aber dennoch sieht der aus Leverkusen stammende Reinboth seine Mannschaft nicht unbedingt als krassen Außenseiter an wie sonst. „Die haben ihr erstes Spiel verloren, finden sich bereits in einer Drucksituation wieder und müssen sich auch erst noch einspielen“, gibt der Ehinger Coach zu bedenken.

Basisarbeit statt Feinschliff

Der 34-Jährige hat in der Vorbereitung über die Woche viel an den Grundlagen gearbeitet. Ihm geht es um die Intensität des Spiels. Auch deswegen wurden im Training in der Längenfeldhalle viele Defensiv-Sequenzen durchgespielt. Den Kölnern darf es nicht so leicht gelingen wie den Ulmern, dass sie zweite Chancen zum Korberfolg bekommen. Nicht anders geht es dem neuen Kölner Trainer Denis Wucherer. Der  muss ebenfalls noch an vielen Stellschrauben feinjustieren.

Personell kann Reinboth immerhin langsam aus den Vollen schöpfen. Nicht zu Hundertprozent fit ist aber Bo Meister, der vor einer Woche noch eine schwere Angina mit Antibiotika behandelt hat, und heuer noch im Schongang trainierte.

Beim ersten Heimspiel der Steeples kommen vor allem Familien voll auf ihre Kosten. Wenn es am Spätnachmittag um 17.30 Uhr in der JVG-Halle losgeht, dann ist für jeden was dabei. The Voice-Sängerin Marina Mast aus Achstetten heizt kurz vor Spielbeginn ein, in der SWP-Fotobox kann man sich schöne Fan-Andenken mitnehmen. Und falls der kleine Hunger kommt, ist es auch ausdrücklich erlaubt, seine Pausen-Wurst mit auf die Tribüne zu nehmen. hel

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