Ehingen Urspring überzeugt mit Teamleistung: „So wollen wir spielen“

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Fairplay nach dem 77:68-Sieg: Davonte Lacy schaut nach der Gesundheit des Hamburgers Lucas Gertz.  Foto: 

Yannick Olma stand Schmiere. Das heißt, der Jugendbasketballer durfte bei dem Zweitliga-Heimspiel in der JVG-Halle als Ordner einen wichtigen Eingang bewachen.  Der 18-Jährige freute sich über jedes Gespräch. Doch als es ums Regionalliga-Spiel gegen USC Heidelberg ging, da wirkte er etwas zerknirscht. „Lief nicht so gut“, sagte er. Die TuS Urspringschule verlor mit 55:72 ihr drittes Saisonspiel klar (siehe Bericht oben).

Für ganz viel gute Laune dürfte wenige Stunden später der Erfolg des A-Teams gesorgt haben. Der 77:68-Sieg gegen die Towers Hamburg kam so unvorhersehbar wie prickelnd daher. Da mussten sich Kevin Yebo und Co. ernsthafte Gedanken machen, wie sie darauf anstoßen wollen. „Mit Apfelschorle“ meinte der überragende Spieler dieser Begegnung und womöglich auch noch der Beste des Spieltags. Seine 22 Punkte, 13 Rebounds und der hohe Effizienzquotient spiegeln nur spärlich wieder, wie Yebo an allen Ecken und Enden des Spielfelds über 35 Minuten wirbelte. Individuelle Spitzenwerte gab es zu Hauf: Auch Basti Schmitt schaffte ein Double-Double (10 Punkte/10 Assists). Und Davonte Lacy, der Ami mit NBA-Erfahrungen, ließ erstmals seine Klasse aufblitzen: 18 Zähler in 33 Minuten waren es, viele gute Aktionen, die Lust auf mehr machten. Und für seine faire Geste am Schluss, als er den im Gesicht verletzten Lucas Gertz die Hand reichte, hätte er einen Award verdient.

Die Grün-Weißen zeigten aber in ihrem dritten Saisonspiel vor allem eine starke Teamleistung. In Sachen Korbvorlagen sind die Steeples derzeit Tabellenführer. Ganze 30 Assists gelangen gegen Hamburg. „Das ist so, wie wir spielen wollen“, sagt Domenik Reinboth stolz.  Eine weitere Zahl steht für eine drastische Verbesserung im Vergleich zum Spiel gegen Köln: Nur 12 (!) Ballverluste waren es gegen Hamburg und damit 14 weniger als gegen Köln. „Wir haben auf den Ball aufgepasst“, brachte es Reinboth nach dem Spiel auf den Punkt. Basti Schmitt merkte an: „Wir können mehr. Vor allem hat Jonny nicht mitgespielt. Kommt der zurück, sind wir noch stärker.“ Jonathan Malu meint er damit. Der 24-jährige US-Flügelspieler quält sich noch mit einer Grippe herum. Für das Spiel in Vechta am Samstag (19.30 Uhr) ist der ehemalige Albatros hoffentlich wieder fit.

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