Auszeichnung für Ehingen

Das Team Ehingen Urspring und Dr. Dietmar Schubert wurden für ihre Arbeit von der Berufsgenossenschaft der Unfallversicherungen ausgezeichnet.

|
Teammanager Nico Drmota, vom Team Ehingen Urspring und Dr. Dietmar Schubert (rechts) wurden für ihre gute Zusammenarbeit ausgezeichnet.  Foto: 

Denkt man an bekannte deutsche Sportvereine, dann kommt einem vermutlich früher oder später der FC Bayern München oder Borussia Dortmund in den Sinn. Die beiden Klubs bestimmen den deutschen Fußball seit Jahren und gehören auch im internationalen Vergleich zu den Topteams. In einer Disziplin jedoch läuft das Team Ehingen Urspring den beiden Vereinen den Rang ab: und zwar im Bereich Verletzungsprävention. Das ermittelte nun die Berufsgenossenschaft der Unfallversicherungen (VBG) und zeichnete die Zusammenarbeit der Steeples mit Arzt Dr. Dietmar Schubert aus. Beim alle zwei Jahre verliehenen „Präventionspreis Sport“ wurden sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. Vor den Ehingern liegen 2016 nur noch die beiden Fußballvereine Hannover 96 und TSG 1899 Hoffenheim. „Das macht einen natürlich unglaublich stolz“, sagt Schubert.

Schubert wurde dafür ausgezeichnet, dass er zum einen Jugendspieler im hohen Maße für den Leistungssport sensibilisiert – und zum anderen für seine  Prävention von Sportverletzungen. Nur fünf Prozent aller Sportverletzungen, sagt Schubert, passieren durch Fremdverschuldung. „Daher ist es wichtig, den Körper auf die Belastungen des Leistungssport perfekt einzustellen.“ Das höre nicht beim richtigen Training auf, sondern umfasse auch die Bereiche Regeneration, Schlaf und Essen. „Es muss eine richtige Abstimmung geben.“ Dass diese Abstimmung bei den Steeples in der vergangenen Saison perfekt geklappt hatte, zeigte sich auch darin, dass kein Spieler länger als zwei Wochen verletzt war und das nicht nur bei der Profimannschaft in der zweiten Basketball Bundesliga.

Das gehe, laut Schubert, aber auch nur, wenn die Spieler kontinuierlich betreut und das Einhalten der Vorgaben überprüft werden. So wird geschaut, dass Spieler etwa bis 23 Uhr im Bett sind und sich auch an eine ausgewogene Ernährung halten. „Man darf es sich aber nicht wie in einer Kaserne vorstellen. Sie werden nicht permanent überwacht.“ Vielmehr gibt es, mit Isabella Rasch, eine Gesundheitsbeauftragte, die im ständigen Kontakt mit den Spielern, Trainern und dem Ärzteteam steht und etwa Termine koordiniert. „Dafür sind wir für alle permanent abrufbar und haben keine Versorgungslücken“, so Schubert.

Durch diese lückenlose Betreuung kann das medizinische Team dafür sorgen, dass Spieler, die eine Verletzung haben, auf die optimale Weise behandelt werden und so dazu beitragen können, dass sie möglichst schnell wieder ins Training einsteigen können.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Seniorenreisen: Wo sich Freundschaften entwickeln

Senioreneisen sind ein boomendes Segment, auf das sich die Ehinger Firma Bottenschein spezialisiert hat. weiter lesen