Aminu bleibt in Ehingen

Wenige Tage vor dem Trainingsstart für die kommende Saison ist eine weitere Personalie beim Team Ehingen Urspring entschieden.

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Nachwuchsspieler Joel Aminu bleibt für mindestens eine weitere Saison beim Team Ehingen Urspring.  Foto: 

Bereits vor rund einem Monat vermeldete das Team Ehingen Urspring, dass die Kaderplanung für die kommende Saison abgeschlossen sei. Ganz abgeschlossen war sie allerdings noch nicht. So stand etwa die Frage offen, ob Joel Aminu auch in der kommenden Saison für die Steeples spielen wird. Der Nachwuchsspieler, der vor der vergangenen Saison aus Leverkusen kam, hatte den Traum, in die USA an ein College zu wechseln. Viele Gespräche gab es von Seiten des Vereins mit den Staaten und die waren auch durchaus positiv, doch dann entschied sich Aminu anders: Er wird seine Basketballkarriere vorerst beim Team Ehingen Urspring fortsetzen. „Er will noch immer in die USA, doch vorerst sieht er hier in Urspring bessere Chancen, im Basketball weiter zu kommen“, so Headcoach Domenik Reinboth.

Dass der Verbleib vom Aufbauspieler ein Glücksgriff für die Ehinger ist, zeigte die rasante Entwicklung von Aminu. In seinem ersten Jahr in der NBBL, der U19-Bundesliga, kam der damals 18-Jährige im Schnitt auf 20,4 Punkte, 8,7 Rebounds und 5,4 Assists. Damit gehört er zu den fünf besten Punktesammlern in der Liga. Betrachtet man seine kompletten Statistiken, ist er in der abgelaufenen Saison der beste Allrounder der U19 in Deutschland gewesen. „Leider ist er einer der meistunterschätzten Spieler in der Liga“, sagt Reinboth. So wurde Aminu etwa noch nicht in den Kreis der deutschen Nationalmannschaft geholt. Auch in der ProB kam Aminu immer wieder zum Einsatz. Nachdem er zu Saisonbeginn noch durch mehrere Verletzungen eingeschränkt war, kam er anschließend besser ins Spiel und erzielte etwa im Heimspiel gegen die Licher BasketBären 14 Punkte und neun Rebounds. „Er hat seine erste Profisaison sehr gut gemeistert“, lobt Reinboth den heute 19-jährigen Nachwuchsspieler.

Dass sich Aminu für Ehingen entschieden hatte, hat mehrere Gründe: Zum einen bietet die Hochschule Biberach einen seiner Wunschstudiengänge (Bauingenieurwesen) an und zum anderen sieht er derzeit in Deutschland bessere Chancen für seine Entwicklung. „Bei uns kann er auf hohem Niveau trainieren und wird in der kommenden Saison auch eine wichtige Rolle in der Mannschaft übernehmen“, so Reinboth.

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