Urspring setzt Ausrufezeichen

Die Nachwuchsbasketballer des Team Urspring erreichen beim Arbys Classic in den USA das Viertelfinale. In der Nacht bezwangen sie den kanadischen Vertreter der Father Henry Carr High School aus Toronto.

FLORIAN ANKNER |

Beim renommierten Arbys Classic Basketballturnier in den USA setzten die Urspringer Nachwuchsspieler ein Ausrufezeichen. In der Nacht gewannen sie ihre Achtelfinalpartie gegen das kanadische Topteam der Father Henry Carr High School aus Toronto mit 71:56.

Dabei hatten die Basketballer zunächst wieder einmal Probleme ins Spiel zu kommen. Viele Turnover und leichtfertig vergebene Würfe brachten die Nachwuchsspieler immer wieder ins Hintertreffen. Lediglich der Nürnberger Gastspieler Willy Inkulu hielt die Urspringer im Spiel. So gingen die ersten sechs Punkte auf sein Konto (6:6). Nach seinem zweiten Foul und der folgenden Auswechslung zog Herny Carr davon - bis zum Ende des ersten Viertels erkämpften sie sich einen 15:10 Vorsprung. "Wir sind nicht in unseren Rhythmus gekommen, Herny Carr hat sehr viel Druck ausgeübt und wir haben nicht die Ruhe behalten", sagte Trainer Domenik Reinboth.

Gerade Inkulu war es zu verdanken, dass die Klosterschüler auf Schlagdistanz blieben. Denn nach fünf schnellen Punkten von ihm kamen sie auf 15:17 heran. Und seine Punkte 12 und 13 läuteten ein wahres Feuerwerk der Urspringer ein. Bis zur großen Pause starteten sie einen 12:2-Punktelauf, sodass sie mit einer 30:25-Führung in die Pause gehen konnten. Auch im dritten Spielabschnitt dominierten die "deutschen Gäste" nach Belieben. So bauten sie ihren Lauf auf 20:2 aus (38:25). Gerade unterm Korb war die Dominanz der Urspringer nicht zu übersehen, beinahe jedes Reboundduell gewannen sie. Am Ende der Partie waren es unglaubliche 52 Korbabpraller, die sich die Klosterschüler sicherten, davon alleine 17 Offensivrebounds. "Wir haben einen Größenvorteil und wir versuchen ihn immer auszunutzen. Das klingt aber leichter als es ist. Weil die Spieler hier viel athletischer und schneller sind. Unsere großen Jungs brauchen immer ihre Zeit, um sich daran zu gewöhnen", so Reinboth.

Auch kam die Mannschaft immer wieder über Schnellangriffe zu Punkten, die gerade Marko Sarac und Joel Aminu zu verwerten wussten. Am Ende des dritten Spielabschnitts betrug die Führung 48:33. Das vierte Viertel wurde abschließend kurios. Die Urspringer starteten zwar gut, doch nach einem Foul von Marko Sarac bei einem Dreier von Henry Carr und zusätzlichem technischen Foul brachte kurz Nervosität ins Spiel der Urspringer. Neben den drei Punkten für die getroffenen Dreier erhielten die Kanadier noch drei Freiwürfe und den Ball. Acht Punkte erzielten sie so binnen weniger Sekunden und die Führung schmolz auf 63:53 zusammen. Es folgten viele Fouls um die Uhr zu stoppen, doch die Klosterschüler ließen sich nicht mehr aus der Konzentration bringen und gewannen am Ende mit 71:56.

Zum Mann des Spiels wurde Willy Inkulu gewählt, der mit 24 Punkten und 15 Rebounds der Partie seinen Stempel aufdrückte. "Willy war unglaublich stark. Das besondere bei ihm ist, dass er eigentlich nur viele kleine Dinge tut, die aber dann am Ende zu großem Erfolg führen. Dazu hat er sich sehr schnell in die Gruppe integriert", freut sich Reinboth über die Leistung seines Topscorers.

Zweistellig punktete auch Joel Aminu (14), der damit weiter sein Talent in den Staaten zeigt. Nun geht es für die Urspringer gegen die Wayne High School aus Ohio. Ein Spiel bei dem die Mannschaft nicht wieder das erste Viertel verschlafen darf. "Wir werden gegen das bisher stärkste Team spielen. Sie sind sehr athletisch und aggressiv. Deswegen müssen wir unsere Kräfte einteilen und mehr Fokus auf die taktische Ausrichtung legen, um die Energie am Ende im Spiel zu haben", so Reinboth.

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